Vor 7 Stunden - Wörter:
you can’t start a fire
—
can’t start a fire without a spark
Irgendwoher kennst du ihn – den Typen, der vor zehn Minuten reingekommen ist und sich seither so auffällig unauffällig zwischen den Regalen mit dem frei Verkäuflichen rumdrückt. Ist bei Weitem nicht der Erste seiner Art, den du siehst; im Gegenteil. Du kennst jeden verstohlenen Blick über die Schulter, siehst, wie er die anderen Kunden beobachtet und jede Wette, dass er vor dir stehen wird, sobald er die Luft für rein hält. Während du Mr. Weinberg zum dritten Mal in dieser Woche die Dosierung seines Blutdruckmedikaments erklärst, ruhig und freundlich, wie es nun einmal deine Art ist, verabschiedet sich dein Kollege für eine kurze Pause nach hinten und ein kurzer Blick am letzten verbliebenen Kunden vorbei bestätigt, dass der seit mehreren Minuten offenbar äußerst intensiv mit den verschiedenen Handcremes beschäftigte Kerl es ebenfalls bemerkt. Du glaubst nicht, dass du den Panikknopf unter dem Tresen benötigen wirst, aber nur zur Sicherheit positionierst du dich schon einmal passend. Wahrscheinlicher ist, dass du gleich die übliche darum-verkaufe-ich-ohne-Rezept-keine-verschreibungspflichtigen-Mittel-Erklärung zum Besten geben wirst; entweder das oder er hat ein intimes Problem, die typischen Zeichen überschneiden sich in beiden Fällen.
Mr. Weinberg verabschiedet sich, vielen Dank nochmal sagt er und bis zum nächsten Mal denkst du, machst noch eine kurze Notiz, falls er nächstes Mal eine Kollegin oder einen Kollegen erwischt und als du wieder hochschaust, steht der Typ, der dir so seltsam bekannt vorkommt, vor dir, ohne Handcreme oder andere Einkäufe, dafür aber mit einem Lächeln im Gesicht, das so charmant ist, dass du fast denken könntest, er sei doch nur ein ganz gewöhnlicher, harmloser Kunde. Aber natürlich sagt er: „Hi – ich habe da ein kleines Problem“ und du weißt gleichzeitig zwei Dinge: Was er will – und woher du ihn kennst. Oder genauer: Nicht ihn, sein Bild.
Weil es im Zentrum hängt, gleich neben der Pinnwand mit Kursangeboten, Spendenaufrufen und Angebots- und Gesuchszetteln der Bewegungsmitglieder. Weil er ein Mitglied war – vor deiner Zeit.
Du hast irgendwann mal jemanden danach gefragt und der hat gesagt: Er ist wohl irgendwann einfach verschwunden; war ein Freund von dem einen aus der Führungsriege. Die machen sich Sorgen um ihn, versuchen wohl schon seit Jahren, ihn zu finden, ohne Erfolg. Ist wohl auf die schiefe Bahn geraten, keine Ahnung – genaueres weiß ich auch nicht. Und hier steht er jetzt, direkt vor dir, das plötzlich Mensch gewordene Bild, an dem du unzählige Male vorbeigegangen bist - - und nun?
MOMENT MOMENT – was geht hier überhaupt ab? Zentrum? Bewegung? Das klingt irgendwie seltsam, oder? Fast ein bisschen nach Sekte? Tja, schon möglich, das Kritiker von außerhalb das sagen würden. Du als aktives Mitglied wohl eher nicht – und Elías, obwohl er aus und vor der Gruppe geflohen ist und seit Jahren aus Angst vor der Konfrontation mit ihnen untergetaucht ist, vermutlich auch nicht. Offiziell beschreibt sich light a spark als Bewegung, die sich mentaler Gesundheit und sozialer Verantwortung verschrieben hat. Unter dem Slogan bieten sie Selbsthilfegruppen, unterschiedliche Therapieformen und diverse Kurse und Coachings zur Selbstoptimierung an, sammeln Spendengelder und betreiben diverse wohltätige Projekte. Elías ist damals in ein solches geraten, nachdem Stephen, einer der Mitgründer der Bewegung, ihn in New York quasi von der Straße aufgelesen hat und hat beim Freiwilligendienst in Peru nicht nur die Vorzüge der Gemeinschaft, sondern auch die spirituellen Überzeugungen kennen gelernt. Du bist vor ein paar Jahren über eines der Kursangebote dazugekommen, hast dich schnell gut aufgehoben gefühlt und bist inzwischen fast täglich in und um das Mitgliederzentrum in New York unterwegs. Die Bewegung, die du kennst, ist eine andere als die, an die Elías sich erinnert: Größer, professioneller organisiert. Standorte gibt es nicht mehr nur in Arizona, wo eigentlich alles begann, sondern in mehreren größeren Städten überall im Land und die Zahl der Mitglieder ist inzwischen so groß, das man längst nicht mehr jeden persönlich kennt. Mit Stephen zum Beispiel hast du nie selbst gesprochen – deine Mentoren sind andere. Von veruntreuten Geldern, geheimen Akten über Mitglieder und schlimmen Schicksalen Ehemaliger – alles Dinge, über die Elías damals gestolpert ist, ehe er kurzerhand von der Bildfläche verschwand – weißt du nichts. Alles was du weißt, ist: Hier hast du gefunden, was dir bisher im Leben gefehlt hat. Es geht dir besser, seit du hier bist. Du tust Gutes, für dich und für andere. Du bist dankbar für die wundervollen Möglichkeiten und Bekanntschaften, die du hier geschlossen hast und erpicht, so viel du kannst dafür zurück zu geben. Geld, Zeit, gute Worte – und jetzt vielleicht dieses verlorene Schaf?
WAS ICH SUCHE ist, kurz gesagt, eine Verbindung zu dem Teil seiner Vergangenheit, mit dem Elías sich eigentlich auf keinen Fall auseinandersetzen will. Du bist Mitglied der Bewegung und das mit Überzeugung. Wer du davon abgesehen bist? Entscheide es selbst! Was dich ursprünglich hingebracht hat – hast du etwas verloren, dass dir hier ersetzt werden konnte? hat dir immer schon etwas gefehlt, das du hier gefunden hast? warst du einsam, abhängig oder verloren und hast hier einen alternativen Weg gezeigt bekommen? oder bist du einfach ein guter Mensch auf der Suche nach dem richtigen Wirkungsort? – ist ebenso freigestellt wie dein Alter, dein Job und deine Geschichte. Ich freue mich hier auf deine Ideen und bin jetzt schon gespannt, wer mich am Ende erwartet!
WOHIN DAS DANN FÜHRT weiß ich ehrlicherweise genau so wenig – und bin ebenso gespannt. Der Ausgangspunkt ist klar: Du willst Kontakt herstellen und mehr erfahren, entweder, weil du selbst jemandem helfen willst, von dem du glaubst, dass er Hilfe benötigt oder aus Loyalität gegenüber denen, die seit Jahren auf ein Lebenszeichen von Elías warten. Er will auf gar keinen Fall, dass irgendjemand in der Bewegung von ihm oder seiner Anwesenheit erfährt (und, falls du bei Apothekerin als Job bleibst, nebenbei auch richtig gern unkompliziert an ein paar feine Schmerzmittel kommen). Finden wir zusammen raus, wer hier wie seinen Willen bekommt oder auch nicht! Am Ende bietet das hoffentlich zweierlei: Raum für einen interessanten und weitgehend frei gestaltbaren Charakter für dich und die Möglichkeit, mich mit diesem wichtigen Teil von Elías Charakter zu beschäftigen für mich. Win win also! Als kleinen Bonus haben wir richtig viel Freiheit, uns alle möglichen (pseudo-)esoterischen Glaubensinhalte, Rituale und ähnlichen Kram auszudenken – wenn das mal nichts ist!
Du hast Lust auf diese Geschichte oder noch Fragen, die du ganz unverbindlich stellen möchtest? Für beides bin ich gern und in der Regel kurzfristig erreichbar; entweder gleich hier im Forum oder gern auch per Discord (serjim_). Alles Weitere klären wir dann einfach wenn es soweit ist, bis dahin warte ich vorfreudig auf Rückmeldung (:
Mr. Weinberg verabschiedet sich, vielen Dank nochmal sagt er und bis zum nächsten Mal denkst du, machst noch eine kurze Notiz, falls er nächstes Mal eine Kollegin oder einen Kollegen erwischt und als du wieder hochschaust, steht der Typ, der dir so seltsam bekannt vorkommt, vor dir, ohne Handcreme oder andere Einkäufe, dafür aber mit einem Lächeln im Gesicht, das so charmant ist, dass du fast denken könntest, er sei doch nur ein ganz gewöhnlicher, harmloser Kunde. Aber natürlich sagt er: „Hi – ich habe da ein kleines Problem“ und du weißt gleichzeitig zwei Dinge: Was er will – und woher du ihn kennst. Oder genauer: Nicht ihn, sein Bild.
Weil es im Zentrum hängt, gleich neben der Pinnwand mit Kursangeboten, Spendenaufrufen und Angebots- und Gesuchszetteln der Bewegungsmitglieder. Weil er ein Mitglied war – vor deiner Zeit.
Du hast irgendwann mal jemanden danach gefragt und der hat gesagt: Er ist wohl irgendwann einfach verschwunden; war ein Freund von dem einen aus der Führungsriege. Die machen sich Sorgen um ihn, versuchen wohl schon seit Jahren, ihn zu finden, ohne Erfolg. Ist wohl auf die schiefe Bahn geraten, keine Ahnung – genaueres weiß ich auch nicht. Und hier steht er jetzt, direkt vor dir, das plötzlich Mensch gewordene Bild, an dem du unzählige Male vorbeigegangen bist - - und nun?
MOMENT MOMENT – was geht hier überhaupt ab? Zentrum? Bewegung? Das klingt irgendwie seltsam, oder? Fast ein bisschen nach Sekte? Tja, schon möglich, das Kritiker von außerhalb das sagen würden. Du als aktives Mitglied wohl eher nicht – und Elías, obwohl er aus und vor der Gruppe geflohen ist und seit Jahren aus Angst vor der Konfrontation mit ihnen untergetaucht ist, vermutlich auch nicht. Offiziell beschreibt sich light a spark als Bewegung, die sich mentaler Gesundheit und sozialer Verantwortung verschrieben hat. Unter dem Slogan bieten sie Selbsthilfegruppen, unterschiedliche Therapieformen und diverse Kurse und Coachings zur Selbstoptimierung an, sammeln Spendengelder und betreiben diverse wohltätige Projekte. Elías ist damals in ein solches geraten, nachdem Stephen, einer der Mitgründer der Bewegung, ihn in New York quasi von der Straße aufgelesen hat und hat beim Freiwilligendienst in Peru nicht nur die Vorzüge der Gemeinschaft, sondern auch die spirituellen Überzeugungen kennen gelernt. Du bist vor ein paar Jahren über eines der Kursangebote dazugekommen, hast dich schnell gut aufgehoben gefühlt und bist inzwischen fast täglich in und um das Mitgliederzentrum in New York unterwegs. Die Bewegung, die du kennst, ist eine andere als die, an die Elías sich erinnert: Größer, professioneller organisiert. Standorte gibt es nicht mehr nur in Arizona, wo eigentlich alles begann, sondern in mehreren größeren Städten überall im Land und die Zahl der Mitglieder ist inzwischen so groß, das man längst nicht mehr jeden persönlich kennt. Mit Stephen zum Beispiel hast du nie selbst gesprochen – deine Mentoren sind andere. Von veruntreuten Geldern, geheimen Akten über Mitglieder und schlimmen Schicksalen Ehemaliger – alles Dinge, über die Elías damals gestolpert ist, ehe er kurzerhand von der Bildfläche verschwand – weißt du nichts. Alles was du weißt, ist: Hier hast du gefunden, was dir bisher im Leben gefehlt hat. Es geht dir besser, seit du hier bist. Du tust Gutes, für dich und für andere. Du bist dankbar für die wundervollen Möglichkeiten und Bekanntschaften, die du hier geschlossen hast und erpicht, so viel du kannst dafür zurück zu geben. Geld, Zeit, gute Worte – und jetzt vielleicht dieses verlorene Schaf?
WAS ICH SUCHE ist, kurz gesagt, eine Verbindung zu dem Teil seiner Vergangenheit, mit dem Elías sich eigentlich auf keinen Fall auseinandersetzen will. Du bist Mitglied der Bewegung und das mit Überzeugung. Wer du davon abgesehen bist? Entscheide es selbst! Was dich ursprünglich hingebracht hat – hast du etwas verloren, dass dir hier ersetzt werden konnte? hat dir immer schon etwas gefehlt, das du hier gefunden hast? warst du einsam, abhängig oder verloren und hast hier einen alternativen Weg gezeigt bekommen? oder bist du einfach ein guter Mensch auf der Suche nach dem richtigen Wirkungsort? – ist ebenso freigestellt wie dein Alter, dein Job und deine Geschichte. Ich freue mich hier auf deine Ideen und bin jetzt schon gespannt, wer mich am Ende erwartet!
WOHIN DAS DANN FÜHRT weiß ich ehrlicherweise genau so wenig – und bin ebenso gespannt. Der Ausgangspunkt ist klar: Du willst Kontakt herstellen und mehr erfahren, entweder, weil du selbst jemandem helfen willst, von dem du glaubst, dass er Hilfe benötigt oder aus Loyalität gegenüber denen, die seit Jahren auf ein Lebenszeichen von Elías warten. Er will auf gar keinen Fall, dass irgendjemand in der Bewegung von ihm oder seiner Anwesenheit erfährt (und, falls du bei Apothekerin als Job bleibst, nebenbei auch richtig gern unkompliziert an ein paar feine Schmerzmittel kommen). Finden wir zusammen raus, wer hier wie seinen Willen bekommt oder auch nicht! Am Ende bietet das hoffentlich zweierlei: Raum für einen interessanten und weitgehend frei gestaltbaren Charakter für dich und die Möglichkeit, mich mit diesem wichtigen Teil von Elías Charakter zu beschäftigen für mich. Win win also! Als kleinen Bonus haben wir richtig viel Freiheit, uns alle möglichen (pseudo-)esoterischen Glaubensinhalte, Rituale und ähnlichen Kram auszudenken – wenn das mal nichts ist!
Du hast Lust auf diese Geschichte oder noch Fragen, die du ganz unverbindlich stellen möchtest? Für beides bin ich gern und in der Regel kurzfristig erreichbar; entweder gleich hier im Forum oder gern auch per Discord (serjim_). Alles Weitere klären wir dann einfach wenn es soweit ist, bis dahin warte ich vorfreudig auf Rückmeldung (:
25–45 Jahre — Apothekerin ? — Avatar frei wählbar



