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		<title><![CDATA[Opposites Attract - Älter]]></title>
		<link>https://opposites-attract.net/</link>
		<description><![CDATA[Opposites Attract - https://opposites-attract.net]]></description>
		<pubDate>Mon, 08 Jun 2026 05:09:33 +0000</pubDate>
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		<item>
			<title><![CDATA[click, click, flash!]]></title>
			<link>https://opposites-attract.net/showthread.php?tid=1410</link>
			<pubDate>Tue, 13 Aug 2024 14:40:46 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://opposites-attract.net/member.php?action=profile&uid=0">Knox Griffin</a>]]></dc:creator>
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			<description><![CDATA[<center><div style="width:600px; paddong:10px;text-align: justify;">
<a href="https://i.pinimg.com/564x/fa/d2/67/fad267ecfa721cbe1928c77d6aecddba.jpg" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Outfit</a> | Wann bekam man schon die Möglichkeit, ein einheimisches Model vor die Kamera zu bekommen? Richtig. So gut wie nie! Deshalb hatte Knox auch nicht lange gefackelt, als es hieß, dass Wren Moreau in ihrer Heimatstadt weilte, um dort Promotion für die neue Fabletics-Kollektion zu machen, für die sie als Gesicht fungieren sollte. Knappe, enge Sportkleidung. Na, welcher Fotograf sah eine Schönheit wie Wren nicht gerne in hautenger Kleidung? Im Grunde hatte er sich auch ein bisschen vorgedrängt, hatte sich diesen Job selbst an Land gezogen, nachdem er einen Tipp bekommen hatte. Ein anderes, viel namhafteres Magazin hätte den Vortritt bekommen, aber Knox hatte von sich, seinem Talent und natürlich mit seinem Portfolio überzeugen können. Und schon war der Zuschlag an das <i>Adore Magazine</i> gegangen. Besser hätte es also gar nicht laufen können!<br />
<br />
Mittlerweile hatte er schon viele Models vor der Linse gehabt, hatte demnach keine Berührungsängste, wenn es um deren Bekanntheitsgrad ging. Sogar ihren Ex-Freund, Chase Caldwell, hatte er schon fotografieren dürfen, als er für ein paar Wochen nach New York gereist war, um exklusive Fotostrecken für seinen Arbeitgeber anzufertigen. Knox war kein Weg zu weit, wenn er gute Fotos abliefern und somit seinen eigenen Namen pushen konnte. Der 38-Jährige wollte bei den ganz Großen mitmischen, wollte DER Starfotograf schlechthin werden. Aber dafür hatte er den Arsch noch zu weit unten. Es grenzte an pures Glück, dass er überhaupt die Möglichkeit erhielt, Promis abzulichten und nicht nur 0-8-15-Models, die für irgendeinen Onlinevertrieb arbeiteten, um deren Kleidung anzupreisen. Knox nutzte jede Gelegenheit und ergriff jede noch so kleine Chance und eine Wren Moreau wollte er sich natürlich nicht entgehen lassen.<br />
<br />
Die Location: ein Fitnessstudio. Wie passend. Immerhin sollte sie neue sports wear vorstellen. Während die Kulisse angepasst und diverse Lichtmodule aufgebaut wurden, lehnte Knox an der Wand und beobachtete das Treiben in diesem Fitnessstudio in Mid-Town. Obwohl er gerade eine geraucht hatte, suchtete es ihn direkt nach dem nächsten Klimmstängel, aber er konnte jetzt nicht mehr hier weg. Er musste sich die Umgebung genauesten ansehen und zur Not Anweisungen erteilen, sollte das Licht aus dem falschen Winkel kommen, etc. Aber noch war man hier nicht fertig. Der Dunkelhaarige ließ seinen Blick umherschweifen und entdeckte das besagte Model, die von ihrem Stylisten noch in die Mangel genommen wurde. Natürlich. Das Makeup musste ebenso sitzen wie die Haare und natürlich das Outfit. Auffällig, wie er es immer machte, musterte er die Rothaarige, die einen verdammt sexy Arsch in diesen Leggings hatte. Ganz ungeniert fixierte er ihr Hinterteil mit seinem Blick, leckte sich dabei tatsächlich reflexartig über die Lippen und musste ein bisschen grinsen. Natürlich stellte er sich vor, wie dieser Hintern ohne Leggings aussehen würde. Aber diesen Gedanken konnte er nicht weiterspinnen, da Wrens Manager zu ihm kam, um das Wort an ihn zu richten. Ja ja, nur so und so viel Zeit für das Shooting, schon klar! Das bekam Knox schon hin. Wren war gefragt und hatte Besseres zu tun, als sich hier in Mid-Town aufzuhalten.<br />
<br />
Knox stemmte sich von der Wand ab, an der er tatsächlich immer noch lehnte und ging langsam zu seinem Stativ, welches er schon zu Beginn aufgestellt hatte. Er justierte die Kamera, nahm ein paar letzte Einstellungen vor und richtete die Kamera vom Winkel her richtig aus. Jetzt brauchte er nur noch das Model und schon konnte es losgehen. Mit einer fließenden Handbewegung deutete er auf den vorbereiteten White Screen vor ihm. <b><span style="color: #008b8b;" class="mycode_color">"Miss Moreau… wir können gerne anfangen, wenn Sie so weit sind…"</span></b> Sofern das feine Näschen fertig gepudert und die letzten, sich verirrten Haarsträhnen, im Haargummi verstaut waren, natürlich.<br />
</div></center>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<center><div style="width:600px; paddong:10px;text-align: justify;">
<a href="https://i.pinimg.com/564x/fa/d2/67/fad267ecfa721cbe1928c77d6aecddba.jpg" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Outfit</a> | Wann bekam man schon die Möglichkeit, ein einheimisches Model vor die Kamera zu bekommen? Richtig. So gut wie nie! Deshalb hatte Knox auch nicht lange gefackelt, als es hieß, dass Wren Moreau in ihrer Heimatstadt weilte, um dort Promotion für die neue Fabletics-Kollektion zu machen, für die sie als Gesicht fungieren sollte. Knappe, enge Sportkleidung. Na, welcher Fotograf sah eine Schönheit wie Wren nicht gerne in hautenger Kleidung? Im Grunde hatte er sich auch ein bisschen vorgedrängt, hatte sich diesen Job selbst an Land gezogen, nachdem er einen Tipp bekommen hatte. Ein anderes, viel namhafteres Magazin hätte den Vortritt bekommen, aber Knox hatte von sich, seinem Talent und natürlich mit seinem Portfolio überzeugen können. Und schon war der Zuschlag an das <i>Adore Magazine</i> gegangen. Besser hätte es also gar nicht laufen können!<br />
<br />
Mittlerweile hatte er schon viele Models vor der Linse gehabt, hatte demnach keine Berührungsängste, wenn es um deren Bekanntheitsgrad ging. Sogar ihren Ex-Freund, Chase Caldwell, hatte er schon fotografieren dürfen, als er für ein paar Wochen nach New York gereist war, um exklusive Fotostrecken für seinen Arbeitgeber anzufertigen. Knox war kein Weg zu weit, wenn er gute Fotos abliefern und somit seinen eigenen Namen pushen konnte. Der 38-Jährige wollte bei den ganz Großen mitmischen, wollte DER Starfotograf schlechthin werden. Aber dafür hatte er den Arsch noch zu weit unten. Es grenzte an pures Glück, dass er überhaupt die Möglichkeit erhielt, Promis abzulichten und nicht nur 0-8-15-Models, die für irgendeinen Onlinevertrieb arbeiteten, um deren Kleidung anzupreisen. Knox nutzte jede Gelegenheit und ergriff jede noch so kleine Chance und eine Wren Moreau wollte er sich natürlich nicht entgehen lassen.<br />
<br />
Die Location: ein Fitnessstudio. Wie passend. Immerhin sollte sie neue sports wear vorstellen. Während die Kulisse angepasst und diverse Lichtmodule aufgebaut wurden, lehnte Knox an der Wand und beobachtete das Treiben in diesem Fitnessstudio in Mid-Town. Obwohl er gerade eine geraucht hatte, suchtete es ihn direkt nach dem nächsten Klimmstängel, aber er konnte jetzt nicht mehr hier weg. Er musste sich die Umgebung genauesten ansehen und zur Not Anweisungen erteilen, sollte das Licht aus dem falschen Winkel kommen, etc. Aber noch war man hier nicht fertig. Der Dunkelhaarige ließ seinen Blick umherschweifen und entdeckte das besagte Model, die von ihrem Stylisten noch in die Mangel genommen wurde. Natürlich. Das Makeup musste ebenso sitzen wie die Haare und natürlich das Outfit. Auffällig, wie er es immer machte, musterte er die Rothaarige, die einen verdammt sexy Arsch in diesen Leggings hatte. Ganz ungeniert fixierte er ihr Hinterteil mit seinem Blick, leckte sich dabei tatsächlich reflexartig über die Lippen und musste ein bisschen grinsen. Natürlich stellte er sich vor, wie dieser Hintern ohne Leggings aussehen würde. Aber diesen Gedanken konnte er nicht weiterspinnen, da Wrens Manager zu ihm kam, um das Wort an ihn zu richten. Ja ja, nur so und so viel Zeit für das Shooting, schon klar! Das bekam Knox schon hin. Wren war gefragt und hatte Besseres zu tun, als sich hier in Mid-Town aufzuhalten.<br />
<br />
Knox stemmte sich von der Wand ab, an der er tatsächlich immer noch lehnte und ging langsam zu seinem Stativ, welches er schon zu Beginn aufgestellt hatte. Er justierte die Kamera, nahm ein paar letzte Einstellungen vor und richtete die Kamera vom Winkel her richtig aus. Jetzt brauchte er nur noch das Model und schon konnte es losgehen. Mit einer fließenden Handbewegung deutete er auf den vorbereiteten White Screen vor ihm. <b><span style="color: #008b8b;" class="mycode_color">"Miss Moreau… wir können gerne anfangen, wenn Sie so weit sind…"</span></b> Sofern das feine Näschen fertig gepudert und die letzten, sich verirrten Haarsträhnen, im Haargummi verstaut waren, natürlich.<br />
</div></center>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[I Miss The Way You Say My Name]]></title>
			<link>https://opposites-attract.net/showthread.php?tid=1312</link>
			<pubDate>Fri, 28 Jun 2024 22:35:48 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://opposites-attract.net/member.php?action=profile&uid=406">Theresa Hopkins</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://opposites-attract.net/showthread.php?tid=1312</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">05:32 PM</span><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Hey Lieblingsmensch, <br />
musste grade an dich denken<br />
und vermisse dich schrecklich! <img src="https://opposites-attract.net/images/smilies/sad.png" alt="Sad" title="Sad" class="smilie smilie_8" onclick="&#36;.markItUp({target:markitup_instance,replaceWith:''});&#36;.modal.close()" /><br />
<br />
Wie läufts bisher und wie geht es dir?</span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">05:32 PM</span><br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Hey Lieblingsmensch, <br />
musste grade an dich denken<br />
und vermisse dich schrecklich! <img src="https://opposites-attract.net/images/smilies/sad.png" alt="Sad" title="Sad" class="smilie smilie_8" onclick="&#36;.markItUp({target:markitup_instance,replaceWith:''});&#36;.modal.close()" /><br />
<br />
Wie läufts bisher und wie geht es dir?</span>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[memories of the very first day of our forever]]></title>
			<link>https://opposites-attract.net/showthread.php?tid=1259</link>
			<pubDate>Sun, 26 May 2024 16:09:03 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://opposites-attract.net/member.php?action=profile&uid=353">Emrys Westbrook</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://opposites-attract.net/showthread.php?tid=1259</guid>
			<description><![CDATA[<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Es war ein langer Tag gewesen, und eigentlich war Emrys froh, nun endlich Feierabend machen zu können. Doch bereits als er auf seinen wartenden Wagen zutrat und der Fahrer ihm die Tür öffnete, wurde ihm klar, dass er jetzt nichts einfach ins Bett würde gehen können. Dafür war er einfach zu aufgekratzt, der Tag war immerhin nicht einfach nur vollgepackt gewesen, sondern obendrein adrenalinfördernd produktiv. Zwar hätte er auf diese nicht endenwollende Lobhudelei in Harvard verzichten können, immerhin stellte er der Westbrook-Bibliothek alle zwei Jahre eine großzügige Summe zur Verfügung, damit diese ihren Bestand aufstocken konnte. Doch er genoss das netzwerken und nahm natürlich auch gern die positive Presse mit, die ihm in seinem bald startenden Wahlkampf nur von Vorteil sein konnte. Gouverneur war das Amt, das er anstrebte, und er würde sich davon nicht abhalten lassen. Auch nicht von seinem Handy, das nun durchdringend in der Tasche seines Jacketts vibrierte. Vermutlich war es sein Stabschef, aber der würde auch mal einen Moment ohne ihn auskommen. Emrys brauchte jetzt, nach Stunden zwischen Champagner und Canapées, dringend ein Bier.<br />
 "George, halten Sie bitte bei der nächstbesten Kneipe oder Ähnlichem, an dem wir vorbeikommen", bat er seinen Fahrer und zog sein Telefon aus der Tasche. Natürlich war es Fred gewesen,, der eben noch versucht hatte, ihn zu erreichen. Emrys zögerte kurz, überlegte, ob er zurückrufen sollte, entschied sich dann aber dagegen. Wenn es wirklich wichtig war, würde Fred ihm eine Nachricht schreiben. Sein Daumen scrollte durch seine Kontaktliste, die zwar lang war, jedoch fast ausschließlich aus arbeitsrelevanten Kontakten bestand. Der Politiker hatte viele Bekanntschaften, aber nicht viele Freunde.<br />
 Sein Blick blieb an dem Namen <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Natalia</span> hängen, und er zögerte erneut. Natalia lebte hier in Boston, und sie hatten sich eine Weile getroffen. Es war immer nett mit ihr gewesen, allerdings war sie nicht gerade gut damit umgegangen, als er die Sache schließlich beendet hatte, weswegen es vermutlich eher unklug war, den Kontakt zwischen ihnen wieder aufleben zu lassen. Ohnehin war ihm gerade eigentlich nicht nach einer Frau in seinem Leben, und so steckte er das Handy seufzend wieder weg. Sollte der <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">New York Chronicle</span> doch ruhig noch einen Artikel über ihn schreiben, in dem er analysierte, warum ein Mann wie Emrys Westbrook noch immer Single war. Was kümmerte es ihn.<br />
<br />
Als der Wagen hielt, blickte Emrys auf. Sie hatten vor einem Pub angehalten, nicht gerade die Art Etablissement, in dem ein Mann mit seinem Bankkonto sich für gewöhnlich herumtrieb. Und dennoch, als George ihn fragend anblickte, nickte er und stieg in einer eleganten Bewegung aus dem Wagen. Nachdem er die Tür hinter sich zugeschlagen hatte, überquerte er in wenigen Schritten den Bürgersteig und zog die schwere, dunkelgrün lackierte Holztür auf, die ihn in das Pub hineinführte. Dunkle, ausgetretene Holzdielen knarzten unter seinen Füßen, als er in den Raum hineinschritt und sich umsah. Es war voll, alle Tische schienen belegt, und das Surren eines Gesprächsteppichs verwob sich mit dem Klirren von Gläsern und dem herumrücken von Stühlen. Emrys spürte den ein oder anderen Blick auf sich ruhen; vermutlich fragten sich einige Gäste, was ein so schnieker Kerl, in einem offensichtlich teuren Anzug, in einem Pub zu suchen hatte. Emrys störte sich jedoch nicht daran, sondern blickte sich selbstbewusst um, auf der Suche nach einem freien Plätzchen, an dem er ein Bier genießen konnte. An der Bar entdeckte er einen freien Hocker, zwischen einem gewichtigen Kerl mit einem bezaubernden Maurer-Dekoletee und einer blonden Frau, die erstaunlich anmutig auf ihrem Stuhl thronte. Ihr Rücken hatte etwas an sich, das ihm spontan gefiel, und so trat er an den Stuhl heran und bestellte beim Barkeeper ein Bier, ehe er sich mit einem Lächeln nach rechts wandte und die Blondine ansprach. "Entschuldigung, ist der Platz hier noch frei?" </div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Es war ein langer Tag gewesen, und eigentlich war Emrys froh, nun endlich Feierabend machen zu können. Doch bereits als er auf seinen wartenden Wagen zutrat und der Fahrer ihm die Tür öffnete, wurde ihm klar, dass er jetzt nichts einfach ins Bett würde gehen können. Dafür war er einfach zu aufgekratzt, der Tag war immerhin nicht einfach nur vollgepackt gewesen, sondern obendrein adrenalinfördernd produktiv. Zwar hätte er auf diese nicht endenwollende Lobhudelei in Harvard verzichten können, immerhin stellte er der Westbrook-Bibliothek alle zwei Jahre eine großzügige Summe zur Verfügung, damit diese ihren Bestand aufstocken konnte. Doch er genoss das netzwerken und nahm natürlich auch gern die positive Presse mit, die ihm in seinem bald startenden Wahlkampf nur von Vorteil sein konnte. Gouverneur war das Amt, das er anstrebte, und er würde sich davon nicht abhalten lassen. Auch nicht von seinem Handy, das nun durchdringend in der Tasche seines Jacketts vibrierte. Vermutlich war es sein Stabschef, aber der würde auch mal einen Moment ohne ihn auskommen. Emrys brauchte jetzt, nach Stunden zwischen Champagner und Canapées, dringend ein Bier.<br />
 "George, halten Sie bitte bei der nächstbesten Kneipe oder Ähnlichem, an dem wir vorbeikommen", bat er seinen Fahrer und zog sein Telefon aus der Tasche. Natürlich war es Fred gewesen,, der eben noch versucht hatte, ihn zu erreichen. Emrys zögerte kurz, überlegte, ob er zurückrufen sollte, entschied sich dann aber dagegen. Wenn es wirklich wichtig war, würde Fred ihm eine Nachricht schreiben. Sein Daumen scrollte durch seine Kontaktliste, die zwar lang war, jedoch fast ausschließlich aus arbeitsrelevanten Kontakten bestand. Der Politiker hatte viele Bekanntschaften, aber nicht viele Freunde.<br />
 Sein Blick blieb an dem Namen <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Natalia</span> hängen, und er zögerte erneut. Natalia lebte hier in Boston, und sie hatten sich eine Weile getroffen. Es war immer nett mit ihr gewesen, allerdings war sie nicht gerade gut damit umgegangen, als er die Sache schließlich beendet hatte, weswegen es vermutlich eher unklug war, den Kontakt zwischen ihnen wieder aufleben zu lassen. Ohnehin war ihm gerade eigentlich nicht nach einer Frau in seinem Leben, und so steckte er das Handy seufzend wieder weg. Sollte der <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">New York Chronicle</span> doch ruhig noch einen Artikel über ihn schreiben, in dem er analysierte, warum ein Mann wie Emrys Westbrook noch immer Single war. Was kümmerte es ihn.<br />
<br />
Als der Wagen hielt, blickte Emrys auf. Sie hatten vor einem Pub angehalten, nicht gerade die Art Etablissement, in dem ein Mann mit seinem Bankkonto sich für gewöhnlich herumtrieb. Und dennoch, als George ihn fragend anblickte, nickte er und stieg in einer eleganten Bewegung aus dem Wagen. Nachdem er die Tür hinter sich zugeschlagen hatte, überquerte er in wenigen Schritten den Bürgersteig und zog die schwere, dunkelgrün lackierte Holztür auf, die ihn in das Pub hineinführte. Dunkle, ausgetretene Holzdielen knarzten unter seinen Füßen, als er in den Raum hineinschritt und sich umsah. Es war voll, alle Tische schienen belegt, und das Surren eines Gesprächsteppichs verwob sich mit dem Klirren von Gläsern und dem herumrücken von Stühlen. Emrys spürte den ein oder anderen Blick auf sich ruhen; vermutlich fragten sich einige Gäste, was ein so schnieker Kerl, in einem offensichtlich teuren Anzug, in einem Pub zu suchen hatte. Emrys störte sich jedoch nicht daran, sondern blickte sich selbstbewusst um, auf der Suche nach einem freien Plätzchen, an dem er ein Bier genießen konnte. An der Bar entdeckte er einen freien Hocker, zwischen einem gewichtigen Kerl mit einem bezaubernden Maurer-Dekoletee und einer blonden Frau, die erstaunlich anmutig auf ihrem Stuhl thronte. Ihr Rücken hatte etwas an sich, das ihm spontan gefiel, und so trat er an den Stuhl heran und bestellte beim Barkeeper ein Bier, ehe er sich mit einem Lächeln nach rechts wandte und die Blondine ansprach. "Entschuldigung, ist der Platz hier noch frei?" </div>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Love comes slow and it goes so fast]]></title>
			<link>https://opposites-attract.net/showthread.php?tid=1204</link>
			<pubDate>Fri, 08 Mar 2024 14:57:53 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://opposites-attract.net/member.php?action=profile&uid=0">Christine Lowell</a>]]></dc:creator>
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			<description><![CDATA[<div id="estcath"><div id="estcath-contain">
<div class="estcath-secondary">» Staring at the bottom of your glass<br />
Hoping one day you'll make a dream last<br />
Maybe one day, you'll understand why<br />
Everything you touch surely dies</div>
<div id="estcath-main"><div class="estcath-title">everything</div>
<div class="estcath-facts">Emrys & Christine <span>/</span> birthday party <span>/</span> 8. März <span>/</span> abends <span></span> <a href="Outfitlink" target="_blank"> </a><br />
</div></div></div></div>
<br />
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<br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Elizabeth Lowell hatte viele Qualitäten und Stärken, wie es sich der Redner im adretten, sündhaft teuren Anzug nicht nehmen ließ zu erwähnen und aufzuzählen; neben einem beispiellosen Charakter, einem eisernen Willen, Durchhaltevermögen, Witz, Humor und Charme, einem wachen, blitzschnellen Geist,… Die. Liste schien endlos lang. Nichts davon vermessen und eigentlich genau so, wie man einen 65. Geburtstag feiern sollte - gepriesen für all das, was man in seinem Leben auf die Beine gestellt hatte. Sie war mit dem goldenen Löffel im Mund geboren worden und hatte sich doch nie daran verschluckt. Jetzt also auch schon Großmutter und sie stellte noch immer famose Partys auf die Beine. Wie diese. <br />
Frustriert schwenkte Christine das Glas in ihrer Hand hin und her, stand an eine Mauer gelehnt im hinteren Teil des Raumes und verfolgte die Rede des… wer war das überhaupt?, halb aufmerksam, halb schon betrunken. Womit er Recht besaß - Elizabeth warf grandiose Partys, exklusive Einladungen nach denen sich die Leute verzehrten, denn wenn man wer war, dann wurde man eingeladen. Ging man ohne Kuvert mit goldenem Stempel aus Wachs aus, dann hatte man irgendetwas falsch gemacht - offensichtlich. <br />
Heute hätte Christine ihren Platz hier gern mit jemand anderem getauscht, egal mit wem. Und wenn es die Obdachlose war, die drei Häuser weiter gern im Hauseingang Laub, Steine und Erde in leere Konservendosen füllte und behauptete, sie sei eine Hexe und das ihre Hexenküche. Statt Mitleid hatte Christine zuletzt Neid empfunden. Obdachlosigkeit war niemals beneidenswert, aber die Art und Weise wie dieser Person egal war was andere über sie dachten? Wie erreichte man dieses Level an Gleichgültigkeit? Oder musste man sich aktiv für den Wahnsinn entscheiden? Dieser Gedanke verleitete die Blonde dazu sich mit der Option auseinander zu setzen, womöglich wäre so ein Aufenthalt im Sanatorium ja doch eine willkommene Auszeit. <br />
<br />
Ertappt zuckte Christine zusammen als die Menge applaudierte, offenbar war die Rede zu Ende und Christine stimmte in das Kollektiv ein, kippte sich dabei den Drink halb über die Hände und war geneigt, es einfach am schwarzen Kleid abzuwischen. Vielleicht lieber nicht, der Abend war noch jung und sie hatte einen Ruf zu verlieren. Noch dazu wollte sie nicht zu früh zu verzweifelt aussehen, auch wenn es angemessen wäre, man fand seinen Ehemann ja schließlich nicht alle Tage mit einer anderen Person im Ehebett. <br />
Die Menge löste ihren Fokus von der höheren Ebene im Saal, wo der Redner Platz machte für die Band, die musikalisch durch den Abend begleiten würde; dafür sortierten sich alle anderen Leute neu. Ein paar zum Buffet, eine noch größere Menge zur Bar, obwohl Kellner mit Tabletts durch die Gäste schlenderten und ihr Angebot präsentierten. Vielleicht sollte Christine einen von ihnen heute Abend mit nach oben nehmen? Wieso eigentlich nicht? <br />
Ihre Augen blieben an einem anderen Augenpaar hängen, das sie durch die Menge fixiert hatte. Kurz nur ratterten ihre Gedanken wer das war, dann hätte sie beinahe den Schluck den sie eben genommen hatte zurück ins Glas gespuckt. Wie er wirklich hieß spielte keine Rolle, unter ihren Schwestern war er als Gustav Grabscher bekannt, ganz als wäre er der Sexualstraftäter aus Entenhausen. Wie so viele seiner Generation (scheißalt) nahm er sich das Recht heraus den jungen Damen die Hand aufzulegen. Niemals heilend, im Gegenteil, er verstrickte in Gespräche die es im Laufe einer scheinbar lustigen Anekdote schließlich erforderten, dass er eine Hand auf Hüfte, Oberschenkel oder an der Taille legen musste. #metoo war in der Ebene der Hotelmogule scheinbar noch nicht angekommen. Tragisch.<br />
<br />
Christine machte einen eleganten Schlenker um die Ecke herum, schob sich unter mehreren <i>Verzeihung</i> und <i>Entschuldigen Sie bitte</i> durch die Quatschenden, Trinken und Essenden in den hinteren Teil. Und… Bingo. „Westbrook“, fand sie schnell ein Gesicht, das sie hier gerne sah. Auch wenn er nicht wahnsinnig glücklich dabei aussah hier zu sein? Vertat sie sich? „Ich könnte hier mal Hilfe gebrauche“, fand Christine schnell einen Ausgangspunkt wieso er sie dennoch nicht wegschicken durfte. „Kannst du mich bitte in ein Gespräch verwickeln? Ich darf nicht verfügbar aussehen.“ Sie nickte mit ernster Miene und stellte ihr Getränk auf dem Stehtisch ab, atmete tief durch und prüfte Emrys dann etwas genauer. Er sah gut aus, wie immer. Als ob er das jemals nicht tun würde. Und abseits ihrer wahren Gefühle und Sehnsüchte war Westbrook schon immer jemand gewesen, über den die Schwestern gemeinsam gern fantasiert hatten. Mit zunehmendem Alter waren die Ideen dabei schamloser und reizvoller geworden. Und abseits davon war er auf offiziellen Anlässen immer jemand gewesen mit dem man sich gern unterhalten hatte, vor allem, weil es immer etwas zu lachen gegeben hatte. Und nicht nur aus Höflichkeit. „Alles in Ordnung?“ Sah eigentlich nicht so aus. „Gab es eine schlechte Umfrage, oder sowas?“ Sie hatte keine Ahnung wie Politik wirklich funktionierte, sie registrierte sich zum Wählen und war gewissenhaft bei der Abgabe der Stimmen. Und sie würde niemals einen Republikaner wählen, so viel war klar. Aber da endete ihr Verständnis für diese Wissenschaft auch schon. </div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="estcath"><div id="estcath-contain">
<div class="estcath-secondary">» Staring at the bottom of your glass<br />
Hoping one day you'll make a dream last<br />
Maybe one day, you'll understand why<br />
Everything you touch surely dies</div>
<div id="estcath-main"><div class="estcath-title">everything</div>
<div class="estcath-facts">Emrys & Christine <span>/</span> birthday party <span>/</span> 8. März <span>/</span> abends <span></span> <a href="Outfitlink" target="_blank"> </a><br />
</div></div></div></div>
<br />
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<br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Elizabeth Lowell hatte viele Qualitäten und Stärken, wie es sich der Redner im adretten, sündhaft teuren Anzug nicht nehmen ließ zu erwähnen und aufzuzählen; neben einem beispiellosen Charakter, einem eisernen Willen, Durchhaltevermögen, Witz, Humor und Charme, einem wachen, blitzschnellen Geist,… Die. Liste schien endlos lang. Nichts davon vermessen und eigentlich genau so, wie man einen 65. Geburtstag feiern sollte - gepriesen für all das, was man in seinem Leben auf die Beine gestellt hatte. Sie war mit dem goldenen Löffel im Mund geboren worden und hatte sich doch nie daran verschluckt. Jetzt also auch schon Großmutter und sie stellte noch immer famose Partys auf die Beine. Wie diese. <br />
Frustriert schwenkte Christine das Glas in ihrer Hand hin und her, stand an eine Mauer gelehnt im hinteren Teil des Raumes und verfolgte die Rede des… wer war das überhaupt?, halb aufmerksam, halb schon betrunken. Womit er Recht besaß - Elizabeth warf grandiose Partys, exklusive Einladungen nach denen sich die Leute verzehrten, denn wenn man wer war, dann wurde man eingeladen. Ging man ohne Kuvert mit goldenem Stempel aus Wachs aus, dann hatte man irgendetwas falsch gemacht - offensichtlich. <br />
Heute hätte Christine ihren Platz hier gern mit jemand anderem getauscht, egal mit wem. Und wenn es die Obdachlose war, die drei Häuser weiter gern im Hauseingang Laub, Steine und Erde in leere Konservendosen füllte und behauptete, sie sei eine Hexe und das ihre Hexenküche. Statt Mitleid hatte Christine zuletzt Neid empfunden. Obdachlosigkeit war niemals beneidenswert, aber die Art und Weise wie dieser Person egal war was andere über sie dachten? Wie erreichte man dieses Level an Gleichgültigkeit? Oder musste man sich aktiv für den Wahnsinn entscheiden? Dieser Gedanke verleitete die Blonde dazu sich mit der Option auseinander zu setzen, womöglich wäre so ein Aufenthalt im Sanatorium ja doch eine willkommene Auszeit. <br />
<br />
Ertappt zuckte Christine zusammen als die Menge applaudierte, offenbar war die Rede zu Ende und Christine stimmte in das Kollektiv ein, kippte sich dabei den Drink halb über die Hände und war geneigt, es einfach am schwarzen Kleid abzuwischen. Vielleicht lieber nicht, der Abend war noch jung und sie hatte einen Ruf zu verlieren. Noch dazu wollte sie nicht zu früh zu verzweifelt aussehen, auch wenn es angemessen wäre, man fand seinen Ehemann ja schließlich nicht alle Tage mit einer anderen Person im Ehebett. <br />
Die Menge löste ihren Fokus von der höheren Ebene im Saal, wo der Redner Platz machte für die Band, die musikalisch durch den Abend begleiten würde; dafür sortierten sich alle anderen Leute neu. Ein paar zum Buffet, eine noch größere Menge zur Bar, obwohl Kellner mit Tabletts durch die Gäste schlenderten und ihr Angebot präsentierten. Vielleicht sollte Christine einen von ihnen heute Abend mit nach oben nehmen? Wieso eigentlich nicht? <br />
Ihre Augen blieben an einem anderen Augenpaar hängen, das sie durch die Menge fixiert hatte. Kurz nur ratterten ihre Gedanken wer das war, dann hätte sie beinahe den Schluck den sie eben genommen hatte zurück ins Glas gespuckt. Wie er wirklich hieß spielte keine Rolle, unter ihren Schwestern war er als Gustav Grabscher bekannt, ganz als wäre er der Sexualstraftäter aus Entenhausen. Wie so viele seiner Generation (scheißalt) nahm er sich das Recht heraus den jungen Damen die Hand aufzulegen. Niemals heilend, im Gegenteil, er verstrickte in Gespräche die es im Laufe einer scheinbar lustigen Anekdote schließlich erforderten, dass er eine Hand auf Hüfte, Oberschenkel oder an der Taille legen musste. #metoo war in der Ebene der Hotelmogule scheinbar noch nicht angekommen. Tragisch.<br />
<br />
Christine machte einen eleganten Schlenker um die Ecke herum, schob sich unter mehreren <i>Verzeihung</i> und <i>Entschuldigen Sie bitte</i> durch die Quatschenden, Trinken und Essenden in den hinteren Teil. Und… Bingo. „Westbrook“, fand sie schnell ein Gesicht, das sie hier gerne sah. Auch wenn er nicht wahnsinnig glücklich dabei aussah hier zu sein? Vertat sie sich? „Ich könnte hier mal Hilfe gebrauche“, fand Christine schnell einen Ausgangspunkt wieso er sie dennoch nicht wegschicken durfte. „Kannst du mich bitte in ein Gespräch verwickeln? Ich darf nicht verfügbar aussehen.“ Sie nickte mit ernster Miene und stellte ihr Getränk auf dem Stehtisch ab, atmete tief durch und prüfte Emrys dann etwas genauer. Er sah gut aus, wie immer. Als ob er das jemals nicht tun würde. Und abseits ihrer wahren Gefühle und Sehnsüchte war Westbrook schon immer jemand gewesen, über den die Schwestern gemeinsam gern fantasiert hatten. Mit zunehmendem Alter waren die Ideen dabei schamloser und reizvoller geworden. Und abseits davon war er auf offiziellen Anlässen immer jemand gewesen mit dem man sich gern unterhalten hatte, vor allem, weil es immer etwas zu lachen gegeben hatte. Und nicht nur aus Höflichkeit. „Alles in Ordnung?“ Sah eigentlich nicht so aus. „Gab es eine schlechte Umfrage, oder sowas?“ Sie hatte keine Ahnung wie Politik wirklich funktionierte, sie registrierte sich zum Wählen und war gewissenhaft bei der Abgabe der Stimmen. Und sie würde niemals einen Republikaner wählen, so viel war klar. Aber da endete ihr Verständnis für diese Wissenschaft auch schon. </div>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[I wouldn't be regretting the decisions that I made]]></title>
			<link>https://opposites-attract.net/showthread.php?tid=978</link>
			<pubDate>Fri, 21 Oct 2022 17:15:36 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://opposites-attract.net/member.php?action=profile&uid=0">Luke Jenkins</a>]]></dc:creator>
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			<description><![CDATA[Auch wenn Luke nun schon neun Stunden Zeit gehabt hatte über alles nachzudenken war er sich noch immer nicht im klaren was er tun sollte. Also, okay - er wusste schon was er wollte, aber wusste nicht was er Jane sagen sollte. Was er Jane anbieten konnte und wenn er bereits ehrlich war brachte ihn das bereits jetzt ins Schwitzen. Aber was war passiert? Er hatte einen Anruf seines Managers erhalten, der ihn ein Angebot der College Football Liga in den Staaten unterbreitete. College Liga, das Sprungbrett zur NFL. Er war 21 Jahre jung, im besten Alter für Receiver und um besten Alter für so einen Sprung. Natürlich konnte er nicht ablehnen und saß nur zwei Täge später in einem Flieger nach Starksville. Jane hatte er nur gesagt das es um einen weiteren Schritt in seiner Karriere ging, sie zwei Tage ohne ihn auskommen müsste. Und nun? Er wusste es selber nicht als er das Taxi vom Flughafen nach Hause nahm.<br />
<br />
Er trat in den Fahrstuhl, fuhr in das Stockwerk seiner Wohnung und steckte den Schlüssel in die Tür. Kaum dass sich diese auch nur einen Spalt geöffnet hatte, kam der Wirbelwind Milo angeschossen und bellte fröhlich und drehte völlig durch. <Tommi>"Ja, Herrchen ist wieder da."</Tommi> der kleine Koffer wurde nur neben die Tür gestellt und langsam und spürbar unsicher trat Luke durch die Wohnung in Richtung des Wohnzimmers. Jane stand in der Küche, hatte wohl gerade selbst etwas gegessen und räumte die Küche auf, als die Blicke der beiden sich trafen. <Tommi>"Hey."</Tommi> erwiderte der 21jährige und wartete bis Jane bei ihm angekommen war und er sie wieder in seine Arme schließen konnte. <br />
<br />
Er genoss diese Nähe, das Gefühl als sich ihre Lippen trafen und sie zumindest für den Moment das nachholten, was sie in den letzten Tagen verpasst hatten. Denn, Luke hatte vor all dem Stress vergessen ihr zu schreiben. <Tommi>"Sorry, wegen meiner nur kurzen Nachrichten, aber...gibt viel zu berichten."</Tommi> und kaum das er diese Worte ausgesprochen hatte bildete sich ein gewaltiger Klos in seinem Hals. Denn das was auf ihn zukam bedeutete Veränderung, Veränderung für ihn und womöglich für Jane und - er wusste einfach nicht ob sie das mitmachen könnte und würde.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Auch wenn Luke nun schon neun Stunden Zeit gehabt hatte über alles nachzudenken war er sich noch immer nicht im klaren was er tun sollte. Also, okay - er wusste schon was er wollte, aber wusste nicht was er Jane sagen sollte. Was er Jane anbieten konnte und wenn er bereits ehrlich war brachte ihn das bereits jetzt ins Schwitzen. Aber was war passiert? Er hatte einen Anruf seines Managers erhalten, der ihn ein Angebot der College Football Liga in den Staaten unterbreitete. College Liga, das Sprungbrett zur NFL. Er war 21 Jahre jung, im besten Alter für Receiver und um besten Alter für so einen Sprung. Natürlich konnte er nicht ablehnen und saß nur zwei Täge später in einem Flieger nach Starksville. Jane hatte er nur gesagt das es um einen weiteren Schritt in seiner Karriere ging, sie zwei Tage ohne ihn auskommen müsste. Und nun? Er wusste es selber nicht als er das Taxi vom Flughafen nach Hause nahm.<br />
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Er trat in den Fahrstuhl, fuhr in das Stockwerk seiner Wohnung und steckte den Schlüssel in die Tür. Kaum dass sich diese auch nur einen Spalt geöffnet hatte, kam der Wirbelwind Milo angeschossen und bellte fröhlich und drehte völlig durch. <Tommi>"Ja, Herrchen ist wieder da."</Tommi> der kleine Koffer wurde nur neben die Tür gestellt und langsam und spürbar unsicher trat Luke durch die Wohnung in Richtung des Wohnzimmers. Jane stand in der Küche, hatte wohl gerade selbst etwas gegessen und räumte die Küche auf, als die Blicke der beiden sich trafen. <Tommi>"Hey."</Tommi> erwiderte der 21jährige und wartete bis Jane bei ihm angekommen war und er sie wieder in seine Arme schließen konnte. <br />
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Er genoss diese Nähe, das Gefühl als sich ihre Lippen trafen und sie zumindest für den Moment das nachholten, was sie in den letzten Tagen verpasst hatten. Denn, Luke hatte vor all dem Stress vergessen ihr zu schreiben. <Tommi>"Sorry, wegen meiner nur kurzen Nachrichten, aber...gibt viel zu berichten."</Tommi> und kaum das er diese Worte ausgesprochen hatte bildete sich ein gewaltiger Klos in seinem Hals. Denn das was auf ihn zukam bedeutete Veränderung, Veränderung für ihn und womöglich für Jane und - er wusste einfach nicht ob sie das mitmachen könnte und würde.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[I like the way I can't keep my focus]]></title>
			<link>https://opposites-attract.net/showthread.php?tid=915</link>
			<pubDate>Thu, 26 May 2022 08:35:42 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://opposites-attract.net/member.php?action=profile&uid=354">Ellison King</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://opposites-attract.net/showthread.php?tid=915</guid>
			<description><![CDATA[<link href='https://fonts.googleapis.com/css?family=Lobster' rel='stylesheet' type='text/css'>
<div style="font-family:Lobster; font-size: 25px; text-align:center; line-height: 90%; ">I like the way I can't keep my focus</div><div style="padding-top: 1px; text-align: center; letter-spacing: 2px; font-family: pt sans narrow; font-size: 10px; line-height: 90%; text-transform: uppercase;">I had time to think it over <br />
and all I can say is come closer</div>
<br />
<div style="line-height: 17px; text-align: justify;"> Die Feiertage waren überstanden, das neue Jahr eingeläutet und der Alltag hatte sie alle zurückgewonnen. Die Dekorationen wieder sachgerecht verräumt, dominierte nun statt Geschenkwünschen, Weihnachtsessen und dem Abstimmen allerlei Terminen vor allem ihre Arbeit - oder zumindest sollte es so sein. Denn statt sich auf ihr Buch zu konzentrieren, das in den letzten Zügen lag und den Lektoren bereits vorlag, hatte sich eine andere, neue und fremdartige Priorität in ihre Kopf geschlichen. Emrys, den sie seit dem Treffen in Harvard nicht noch einmal gesehen hatte, wurde plötzlich zum Gegenstand ihrer Gedanken, in skurrilen Situationen kam in Ellis der Impuls auf seinen Scherz zu machen, von dem sie vermutete, dass Emrys einsteigen oder belachen würde.<br />
Eine seltsame, frühe Form der Intimität, die Ellis das letzte Mal in Studienzeiten erfahren und die einen eindeutigen Ausgang genommen hatte. Sich überhaupt auf ein Gefühl einzulassen, das in diese Richtung ging war vollkommen befremdlich, gleichsam bedrohlicher Natur für die Autorin, die, wenn es in Richtung Nähe ging, lieber den <i>Sicher ist sicher</i> Ausweg gewählt hatte. Jedes mahnende Gefühl wurde mit allen Perspektiven, die dieser Kontakt mit sich brachte, immer wieder schnell von ihr geschoben. Ein trauriges Relikt ihrer Vergangenheit. <br />
<br />
Die eisige Luft, die über New York City hing, schien all die Abgase und schlechten Gerüche eingefangen zu haben. Jeder Atemzug stach in der Lunge und wirkte dennoch belebend, das Thermometer hatte die Plusgrade bis vorhin jedenfalls nicht geknackt, als Ellis ihr Hotel verlassen hatte um sich die Füße zu vertreten.<br />
Ärgerlich, dass sie überhaupt hatte einchecken müssen, doch die Nachricht, dass ihr geschäftlicher Termin auf den Folgetag verschoben worden war, hatte sie erst erreicht als sie bereits in Manhattan angekommen war. Und nun den Rückweg antreten um morgen erneut zurück in den Big Apple zu kommen machte wenig Sinn. Eine Auszeit von zu Hause war ohnehin nicht verkehrt, etwas anderes sehen und sich von der Metropole inspirieren lassen, bis ihre Sinne überreizter waren als die eines Kleinkindes bei Toys’R’Us. <br />
Der Hudson River rauschte mit unnachgiebiger Gewalt durch sein Flussbett, das Rauschen erfüllte die Ohren der Autorin und ließ kaum Raum für die übliche Geräuschkulisse, die die Stadt sonst mit sich brachte. Der Verkehr, Sirenen, Stimmengewirre. Das Knarzen von Fahrrädern und Rollen auf den Wegen neben einem, das Stapfen von eifrigen Joggern, das Bellen von Hunden und der betäubende Lärm von schreienden, quengeligen Kindern, deren Wangen und Nasen in der frostigen Luft tiefrot angelaufen waren. <br />
Die Spielplätze, die sie passierte, waren wie ausgestorben. Vermutlich wären die zarten Kinderhände einfach an den Ketten der Schaukeln festgefroren, doch der sanfte Nebel ließ sie Spielgeräte nun wirken wie Requisiten eines Horrorfilms. Geleitet von einem einfachen, naiven Instinkt nach alten Zeiten steuerte Ellis einen der vereinsamten Spielplätze an und ließ sich auf einer der Schaukeln nieder, das Gerüst knackte unter dem neu aufgelegten Gewicht leise auf. <br />
Mit leicht schwingender Beinbewegung setzte sich die Schaukel leicht in Bewegung, damit Ellison nicht an Ort und Stelle einfror, dennoch zog sie sich die Handschuhe aus und zog ihr Handy aus der Manteltasche. <br />
<i>“Komm schaukeln</i>“ waren die einzigen Worte, die sie in den übersichtlichen Chatverlauf aus Weihnachtswünschen und einem obligatorischen, kitschigen Bild zum Neujahr mit Emrys ausgetauscht hatte, seit sie ihm ihre Nummer in Harvard anvertraut hatte. Es folgte lediglich ihr Standort und kurz darauf noch ein <i>“Wenn du dich traust“</i>. Ellison rechnete nicht damit, dass Emrys wirklich hier auftauchen würde, doch sie konnte der Versuchung nicht länger widerstehen ihm zu schreiben, wenn sie schon in seiner Heimatstadt war. Sie hatten sich ja nun oft genug in ihrem Territorial gesehen, vielleicht hatte er ja tatsächlich Zeit. Ein nervöses Kribbeln setzte ein, plötzlich ausgelöst durch die Sorge, dass er gar nicht antworten oder ihr absagen würde. Es war erst früher Nachmittag, womöglich arbeitete er auch noch oder war gar nicht im Land. Aber dann wiederum… das Schicksal hatte ihnen schon das ein oder andere Mal auf die Sprünge geholfen. </i></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<link href='https://fonts.googleapis.com/css?family=Lobster' rel='stylesheet' type='text/css'>
<div style="font-family:Lobster; font-size: 25px; text-align:center; line-height: 90%; ">I like the way I can't keep my focus</div><div style="padding-top: 1px; text-align: center; letter-spacing: 2px; font-family: pt sans narrow; font-size: 10px; line-height: 90%; text-transform: uppercase;">I had time to think it over <br />
and all I can say is come closer</div>
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<div style="line-height: 17px; text-align: justify;"> Die Feiertage waren überstanden, das neue Jahr eingeläutet und der Alltag hatte sie alle zurückgewonnen. Die Dekorationen wieder sachgerecht verräumt, dominierte nun statt Geschenkwünschen, Weihnachtsessen und dem Abstimmen allerlei Terminen vor allem ihre Arbeit - oder zumindest sollte es so sein. Denn statt sich auf ihr Buch zu konzentrieren, das in den letzten Zügen lag und den Lektoren bereits vorlag, hatte sich eine andere, neue und fremdartige Priorität in ihre Kopf geschlichen. Emrys, den sie seit dem Treffen in Harvard nicht noch einmal gesehen hatte, wurde plötzlich zum Gegenstand ihrer Gedanken, in skurrilen Situationen kam in Ellis der Impuls auf seinen Scherz zu machen, von dem sie vermutete, dass Emrys einsteigen oder belachen würde.<br />
Eine seltsame, frühe Form der Intimität, die Ellis das letzte Mal in Studienzeiten erfahren und die einen eindeutigen Ausgang genommen hatte. Sich überhaupt auf ein Gefühl einzulassen, das in diese Richtung ging war vollkommen befremdlich, gleichsam bedrohlicher Natur für die Autorin, die, wenn es in Richtung Nähe ging, lieber den <i>Sicher ist sicher</i> Ausweg gewählt hatte. Jedes mahnende Gefühl wurde mit allen Perspektiven, die dieser Kontakt mit sich brachte, immer wieder schnell von ihr geschoben. Ein trauriges Relikt ihrer Vergangenheit. <br />
<br />
Die eisige Luft, die über New York City hing, schien all die Abgase und schlechten Gerüche eingefangen zu haben. Jeder Atemzug stach in der Lunge und wirkte dennoch belebend, das Thermometer hatte die Plusgrade bis vorhin jedenfalls nicht geknackt, als Ellis ihr Hotel verlassen hatte um sich die Füße zu vertreten.<br />
Ärgerlich, dass sie überhaupt hatte einchecken müssen, doch die Nachricht, dass ihr geschäftlicher Termin auf den Folgetag verschoben worden war, hatte sie erst erreicht als sie bereits in Manhattan angekommen war. Und nun den Rückweg antreten um morgen erneut zurück in den Big Apple zu kommen machte wenig Sinn. Eine Auszeit von zu Hause war ohnehin nicht verkehrt, etwas anderes sehen und sich von der Metropole inspirieren lassen, bis ihre Sinne überreizter waren als die eines Kleinkindes bei Toys’R’Us. <br />
Der Hudson River rauschte mit unnachgiebiger Gewalt durch sein Flussbett, das Rauschen erfüllte die Ohren der Autorin und ließ kaum Raum für die übliche Geräuschkulisse, die die Stadt sonst mit sich brachte. Der Verkehr, Sirenen, Stimmengewirre. Das Knarzen von Fahrrädern und Rollen auf den Wegen neben einem, das Stapfen von eifrigen Joggern, das Bellen von Hunden und der betäubende Lärm von schreienden, quengeligen Kindern, deren Wangen und Nasen in der frostigen Luft tiefrot angelaufen waren. <br />
Die Spielplätze, die sie passierte, waren wie ausgestorben. Vermutlich wären die zarten Kinderhände einfach an den Ketten der Schaukeln festgefroren, doch der sanfte Nebel ließ sie Spielgeräte nun wirken wie Requisiten eines Horrorfilms. Geleitet von einem einfachen, naiven Instinkt nach alten Zeiten steuerte Ellis einen der vereinsamten Spielplätze an und ließ sich auf einer der Schaukeln nieder, das Gerüst knackte unter dem neu aufgelegten Gewicht leise auf. <br />
Mit leicht schwingender Beinbewegung setzte sich die Schaukel leicht in Bewegung, damit Ellison nicht an Ort und Stelle einfror, dennoch zog sie sich die Handschuhe aus und zog ihr Handy aus der Manteltasche. <br />
<i>“Komm schaukeln</i>“ waren die einzigen Worte, die sie in den übersichtlichen Chatverlauf aus Weihnachtswünschen und einem obligatorischen, kitschigen Bild zum Neujahr mit Emrys ausgetauscht hatte, seit sie ihm ihre Nummer in Harvard anvertraut hatte. Es folgte lediglich ihr Standort und kurz darauf noch ein <i>“Wenn du dich traust“</i>. Ellison rechnete nicht damit, dass Emrys wirklich hier auftauchen würde, doch sie konnte der Versuchung nicht länger widerstehen ihm zu schreiben, wenn sie schon in seiner Heimatstadt war. Sie hatten sich ja nun oft genug in ihrem Territorial gesehen, vielleicht hatte er ja tatsächlich Zeit. Ein nervöses Kribbeln setzte ein, plötzlich ausgelöst durch die Sorge, dass er gar nicht antworten oder ihr absagen würde. Es war erst früher Nachmittag, womöglich arbeitete er auch noch oder war gar nicht im Land. Aber dann wiederum… das Schicksal hatte ihnen schon das ein oder andere Mal auf die Sprünge geholfen. </i></div>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Do You Ever Wish You Had A Second Chance To Meet Someone Again For The First Time?]]></title>
			<link>https://opposites-attract.net/showthread.php?tid=786</link>
			<pubDate>Thu, 18 Nov 2021 15:48:20 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://opposites-attract.net/member.php?action=profile&uid=0">Jensen Hill</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://opposites-attract.net/showthread.php?tid=786</guid>
			<description><![CDATA[<link href='http://fonts.googleapis.com/css?family=Lobster' rel='stylesheet' type='text/css'><style text="text/css">#codebody { width: 430px; background: #f4f4f4; border: 15px solid #f4f4f4; background-image: url('http://storming-gates.de/images/forentexte.png'); border-bottom: 0px;} /*<br />
<br />
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<br />
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<br />
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<br />
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<br />
<center><div id="codebody"><div id="codetitel"><b>do you ever wish you had a second chance to meet someone again for the first time?</b></div><div id="codeutitel">I hope that if alternate universes exists,<br />
it will still be you and me in the end.<br />
I hope that there always will be an us. <br />
In every world, in every story - <a href="https://i.pinimg.com/564x/2f/14/90/2f1490124e7ad08c78b34cc66e342d20.jpg" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">New Year’s Eve Look</a></div><div id="textfeld"><center><br />
<img src="https://i.ibb.co/GW6whDj/jenna-drinking.gif"> <img src="https://i.ibb.co/tHMZtxd/chris-drinking.gif"></center><br />
<br />
Alle Jahre wieder, kommt das Christuskind. Jedes. Verdammte. Jahr. Und wenn Santa gelaufen war, kommt einer der wohl unnötigsten Feiertage überhaupt: Silvester! Ein Tag der für die einen Hoffnung bringt, für die anderen Erlösung und für wieder andere vielleicht auch Leid. Zumindest war der Tag als solches für Jensen eher von anstrengender Natur als von ehrlicher Vorfreude geprägt. Gute Vorsätze fürs neue Jahr. Man feierte das vergangene Jahr, egal ob es beschissen oder das beste Jahr seines Lebens war und hieß die neuen, unverbrauchten 365 Tage Willkommen. Als Kind und Jugendlicher hatte Jensen Silvester geliebt, wie wohl die meisten; doch je älter er wurde, desto anstrengender empfand er diesen Tag. Zu seiner Überraschung gab es einen Großteil der Erwachsenen, die seine Ansichten teilten. Nämlich, dass man Silvester auch gerne zu Hause auf der Couch an einem vorbeiziehen lassen konnte und nichts verpassen würde, würde man bereits vor 0 Uhr ins Bett gehen. Das Silvester, wie die meisten Feiertage, viel zu sehr dem Konsum verfallen war und das die gute Laune, die fast schon zwanghaft gefordert wurde, eher für das Gegenteil sorgte. Und nicht zu vergessen das sinnlose in die Luft Gesprenge von tausenden, ja sogar Millionen von US-Dollar. Und als Kirsche auf dieser ganzen Silvester-Feier-Torte lag dann der Fakt, dass Jensen in der vermeintlich coolsten Stadt der Welt lebte und man als (Wahl) New Yorker allen anderen, vorzüglich den Landeiern, eine Verpflichtung gegenüber hatte, den Abend zum besten Abend des Jahres zu machen. Immerhin hatte nicht jeder die Möglichkeit hier am Puls der Zeit zu feiern. Ein Grund, warum Jensen in den letzten Jahren entweder nach New Orleans gefahren war. Auch wenn hier die Silvesterbegeisterung nicht wesentlich geringer ausfiel, weshalb er sich meistens für den ungnädigen Dienst zwischen den Jahren freiwillig meldete, um die Zeit <i>wirklich</i> sinnvoll zu nutzen. Ihm machte das Arbeiten nichts aus. Hatte sich daraus sogar eine eigene, kleine Tradition entwickelt, da in den letzten Jahren immer dieselben Leute im Büro der Bundesbehörde ihre Stunden gemeinsam verbrachten. Als Agent Kent ihm also vor wenigen Tagen ‚ein paar freie Tage‘ zugestanden hatte, im Glauben, Jensen einen Gefallen zu tun, war der Protest seitens des jüngeren Agent nicht gerade klein gewesen. Er brauche keinen Urlaub und könne ruhig arbeiten, hatte Jensen seinem Vorgesetzten versichert, doch war die Entscheidung gefallen, sodass Jensen sich dieses Jahr wirklich damit auseinandersetzen musste, ob er seinen Weihnachtsbesuch in New Orleans einfach verlängerte, alleine zu Hause bleiben oder doch endlich mal einer Einladung zur Silvesterfeier nachkommen würde. Diese hatte er in der Vergangenheit erfolgreich abwimmeln können. Nicht so dieses Jahr. Zwar hatte Jensen es versucht, aber sein Freund hatte Spitz bekommen, dass Jensen eben nicht zum Dienst eingeteilt war und hatte ihm eine unvergessliche Silvesternacht versprochen. Mit einem Blind Date, wie sich dann <i>nach</i> Jensens Zusage herausstellte. <br />
<br />
Ein Blind Date am Silvesterabend? Das würde nicht die geilste Silvesterfeier seines Lebens werden, sondern die schrecklichste. Nicht, weil Jensen generell nicht an Verabredungen interessiert war, aber seine Freunde wussten, dass er trotz seiner fast 40 Jahre, kein Interesse daran hatte, sesshaft zu werden. Und Frauen die man ihm bisher vorgestellt hatte, waren eben genau daran interessiert. An einer soliden Beziehung. An einem Partner, mit dem sie sich etwas gemeinsam aufbauen konnten. Kurz hatte Jensen überlegt einen Rückzieher zu machen, doch am Ende des Tages war es einfach nur ein fucking Date. Vielleicht war sie ja ganz nett und sie hatten wirklich einen schönen Abend zusammen. Nur weil Andy ihn unbedingt für Pärchen-Dates unter die Haube bringen wollte, hieß es ja noch lange nicht, dass die mysteriöse Dame es genauso sah. Neben dem Blind Date, von dem Jensen nicht wirklich viel wusste, hatte er sich von Andy auch zu einer Party in Manhattan überreden lassen. Gott sei Dank keine Veranstaltung zu der er einen Anzug tragen musste. Zwar hatte Jensen nichts gegen Anzüge und trug diese (so gerne) wie manche Menschen ihre Jogginghose, aber trotzdem war er froh, wenn er auch einfach mal casual clothes anziehen konnte und nicht gleich das Gefühl hatte, wieder im Dienst zu sein. Andy, der als Anwalt in einer Kanzlei der Upper East Side arbeitete, hatte über einen Kollegen eine Einladung zur Feier erhalten und der Gastgeber schien ein Typ der Art ‚je mehr, desto besser‘ zu sein, denn Andy konnte Jensen ohne Probleme inklusive Date und seiner Frau mitbringen. Tatsächlich hatte Jensen doch ein wenig unentschlossen vor dem Kleiderschrank in Brooklyn gestanden, da es keinen offiziellen Dresscode gab und er trotzdem nicht zu <i>under</i>dressed sein wollte. Schlussendlich griff er nach einer dunklen Jeans, bei der er sich zu erinnern meinte, dass sein Hintern hier besonders gut drin aussah – ja, er wollte natürlich einen guten ersten Eindruck auf das Blind Date machen. Dress to impress, quasi. Auch wenn er seinen Hintern nicht als seinen strong suit bezeichnen würde. Dann folgten diverse Oberteile in verschiedensten Farben und Materialien, bevor er sich für ein legeres, weißes Undershirt und ein rotes Flanelhemd entschied. Das Hemd wurde halbwegs zugeknöpft und Alisons Halskette darunter versteckt. Nach den letzten Handgriffen ging es dann los zur Location wo er auf Andy und dessen Frau Lauren traf. Jensens Kopfbedeckung als auch sein gesamtes Outfit wurden mit einem <i>‘Wow, du bist ja gar nicht mehr wiederzuerkennen‘</i> seitens Andy kommentiert, bevor sie der lauten Musik ins oberste Stockwerk folgten. Jensens Date, eine Ende 20-Jährige Kubanerin namens Gisele, ja, die Frage, ob er gleich das Supermodell treffen würde, entfloh Jensens Lippen unverzüglich, würden sie oben antreffen.  So der Plan. Doch je später es wurde, desto unwahrscheinlicher wurde ihr Eintreffen. <br />
<br />
Jensen hatte bisher einen netten Abend, aber es war auch nicht so, als ob er wirklich hier sein wollte. Klar, es war nett, mit Andy zu feiern und auch andere bekannte, aber auch unbekannte Gesichter zu sehen. Auch gab es genug Frauen, die ihm gerne die Zeit vertrieben, doch das Gisele vollkommen fernblieb, stieß bei dem Agenten doch säuerlicher auf, als erwartet. Und als Lauren ihm ausrichtete, dass Gisele sich entschuldigen ließ, aber aufgrund einer Privatangelegenheit nicht kommen würde, war für Jensen die Sache gegessen. Er schnaubte verächtlich und bezweifelte, ob es sich nicht eher um eine Ausrede handelte als um die Wahrheit und beschloss, die Feier noch weit vor dem Countdown zu verlassen. Dafür musste er sich erst einmal durch die Menge kämpfen und war fast schon am Ausgang angekommen, als er gegen den Körper einer zierlichen Frau stieß und dabei nicht nur ihren Drink zu Fall brachte, sondern auch die Frau selbst. Reflexartig griff Jensen nach ihrem Oberarm und hielt sie fest. Der Drink jedoch fiel mit einem lauten Klirren zu Boden. <b><span style="color: #052344;" class="mycode_color">"Verzeihung. Ich habe Sie nicht gesehen. Tut mir leid. Ist Ihnen etwas passiert?"</span></b> Jensen ließ die Brünette los und sah über ihre Erscheinung, um sicher zu gehen, sie <i>nicht</i> verletzt zu haben. <b><span style="color: #052344;" class="mycode_color">"Tut mir leid, wegen des Drinks. Ich …"</span></b> Eigentlich wollte er gerade gehen. Aber ihr Drink war noch komplett voll gewesen und irgendwie hatte er das verpflichtende Gefühl, ihr zumindest ein neues Getränk spendieren zu müssen. <b><span style="color: #052344;" class="mycode_color">"… kaufe Ihnen einen neuen Drink. Und die Reinigung bezahle ich natürlich auch."</span></b> Denn ihre Handtasche hatte den Zusammenstoß nicht so unbeschadet überstanden, wie die Besitzerin. <br />
 </div>
<br /><br /><div id="credits"><a href="http://storming-gates.de/member.php?action=profile&uid=2">sparks fly</a> @ storming gates</div></div></center>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<link href='http://fonts.googleapis.com/css?family=Lobster' rel='stylesheet' type='text/css'><style text="text/css">#codebody { width: 430px; background: #f4f4f4; border: 15px solid #f4f4f4; background-image: url('http://storming-gates.de/images/forentexte.png'); border-bottom: 0px;} /*<br />
<br />
*/ #textfeld { margin: auto; margin-top: 20px; width: 350px; background: #f6f6f6; overflow: auto; padding: 5px; text-align: justify; font-family: 'calibri'; font-size: 12px; color: #414141; line-height: 1.2em;} /*<br />
<br />
*/ #codetitel { font-family: 'celine dion handwriting'; font-size: 24px; color: #414141; margin-top: 30px;} /*<br />
<br />
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<br />
*/ #credits {width: 426px; text-align: center; font-family: 'calibri'; font-size: 10px; color: #414141; background: #f4f4f4; padding: 2px;}</style><br />
<br />
<center><div id="codebody"><div id="codetitel"><b>do you ever wish you had a second chance to meet someone again for the first time?</b></div><div id="codeutitel">I hope that if alternate universes exists,<br />
it will still be you and me in the end.<br />
I hope that there always will be an us. <br />
In every world, in every story - <a href="https://i.pinimg.com/564x/2f/14/90/2f1490124e7ad08c78b34cc66e342d20.jpg" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">New Year’s Eve Look</a></div><div id="textfeld"><center><br />
<img src="https://i.ibb.co/GW6whDj/jenna-drinking.gif"> <img src="https://i.ibb.co/tHMZtxd/chris-drinking.gif"></center><br />
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Alle Jahre wieder, kommt das Christuskind. Jedes. Verdammte. Jahr. Und wenn Santa gelaufen war, kommt einer der wohl unnötigsten Feiertage überhaupt: Silvester! Ein Tag der für die einen Hoffnung bringt, für die anderen Erlösung und für wieder andere vielleicht auch Leid. Zumindest war der Tag als solches für Jensen eher von anstrengender Natur als von ehrlicher Vorfreude geprägt. Gute Vorsätze fürs neue Jahr. Man feierte das vergangene Jahr, egal ob es beschissen oder das beste Jahr seines Lebens war und hieß die neuen, unverbrauchten 365 Tage Willkommen. Als Kind und Jugendlicher hatte Jensen Silvester geliebt, wie wohl die meisten; doch je älter er wurde, desto anstrengender empfand er diesen Tag. Zu seiner Überraschung gab es einen Großteil der Erwachsenen, die seine Ansichten teilten. Nämlich, dass man Silvester auch gerne zu Hause auf der Couch an einem vorbeiziehen lassen konnte und nichts verpassen würde, würde man bereits vor 0 Uhr ins Bett gehen. Das Silvester, wie die meisten Feiertage, viel zu sehr dem Konsum verfallen war und das die gute Laune, die fast schon zwanghaft gefordert wurde, eher für das Gegenteil sorgte. Und nicht zu vergessen das sinnlose in die Luft Gesprenge von tausenden, ja sogar Millionen von US-Dollar. Und als Kirsche auf dieser ganzen Silvester-Feier-Torte lag dann der Fakt, dass Jensen in der vermeintlich coolsten Stadt der Welt lebte und man als (Wahl) New Yorker allen anderen, vorzüglich den Landeiern, eine Verpflichtung gegenüber hatte, den Abend zum besten Abend des Jahres zu machen. Immerhin hatte nicht jeder die Möglichkeit hier am Puls der Zeit zu feiern. Ein Grund, warum Jensen in den letzten Jahren entweder nach New Orleans gefahren war. Auch wenn hier die Silvesterbegeisterung nicht wesentlich geringer ausfiel, weshalb er sich meistens für den ungnädigen Dienst zwischen den Jahren freiwillig meldete, um die Zeit <i>wirklich</i> sinnvoll zu nutzen. Ihm machte das Arbeiten nichts aus. Hatte sich daraus sogar eine eigene, kleine Tradition entwickelt, da in den letzten Jahren immer dieselben Leute im Büro der Bundesbehörde ihre Stunden gemeinsam verbrachten. Als Agent Kent ihm also vor wenigen Tagen ‚ein paar freie Tage‘ zugestanden hatte, im Glauben, Jensen einen Gefallen zu tun, war der Protest seitens des jüngeren Agent nicht gerade klein gewesen. Er brauche keinen Urlaub und könne ruhig arbeiten, hatte Jensen seinem Vorgesetzten versichert, doch war die Entscheidung gefallen, sodass Jensen sich dieses Jahr wirklich damit auseinandersetzen musste, ob er seinen Weihnachtsbesuch in New Orleans einfach verlängerte, alleine zu Hause bleiben oder doch endlich mal einer Einladung zur Silvesterfeier nachkommen würde. Diese hatte er in der Vergangenheit erfolgreich abwimmeln können. Nicht so dieses Jahr. Zwar hatte Jensen es versucht, aber sein Freund hatte Spitz bekommen, dass Jensen eben nicht zum Dienst eingeteilt war und hatte ihm eine unvergessliche Silvesternacht versprochen. Mit einem Blind Date, wie sich dann <i>nach</i> Jensens Zusage herausstellte. <br />
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Ein Blind Date am Silvesterabend? Das würde nicht die geilste Silvesterfeier seines Lebens werden, sondern die schrecklichste. Nicht, weil Jensen generell nicht an Verabredungen interessiert war, aber seine Freunde wussten, dass er trotz seiner fast 40 Jahre, kein Interesse daran hatte, sesshaft zu werden. Und Frauen die man ihm bisher vorgestellt hatte, waren eben genau daran interessiert. An einer soliden Beziehung. An einem Partner, mit dem sie sich etwas gemeinsam aufbauen konnten. Kurz hatte Jensen überlegt einen Rückzieher zu machen, doch am Ende des Tages war es einfach nur ein fucking Date. Vielleicht war sie ja ganz nett und sie hatten wirklich einen schönen Abend zusammen. Nur weil Andy ihn unbedingt für Pärchen-Dates unter die Haube bringen wollte, hieß es ja noch lange nicht, dass die mysteriöse Dame es genauso sah. Neben dem Blind Date, von dem Jensen nicht wirklich viel wusste, hatte er sich von Andy auch zu einer Party in Manhattan überreden lassen. Gott sei Dank keine Veranstaltung zu der er einen Anzug tragen musste. Zwar hatte Jensen nichts gegen Anzüge und trug diese (so gerne) wie manche Menschen ihre Jogginghose, aber trotzdem war er froh, wenn er auch einfach mal casual clothes anziehen konnte und nicht gleich das Gefühl hatte, wieder im Dienst zu sein. Andy, der als Anwalt in einer Kanzlei der Upper East Side arbeitete, hatte über einen Kollegen eine Einladung zur Feier erhalten und der Gastgeber schien ein Typ der Art ‚je mehr, desto besser‘ zu sein, denn Andy konnte Jensen ohne Probleme inklusive Date und seiner Frau mitbringen. Tatsächlich hatte Jensen doch ein wenig unentschlossen vor dem Kleiderschrank in Brooklyn gestanden, da es keinen offiziellen Dresscode gab und er trotzdem nicht zu <i>under</i>dressed sein wollte. Schlussendlich griff er nach einer dunklen Jeans, bei der er sich zu erinnern meinte, dass sein Hintern hier besonders gut drin aussah – ja, er wollte natürlich einen guten ersten Eindruck auf das Blind Date machen. Dress to impress, quasi. Auch wenn er seinen Hintern nicht als seinen strong suit bezeichnen würde. Dann folgten diverse Oberteile in verschiedensten Farben und Materialien, bevor er sich für ein legeres, weißes Undershirt und ein rotes Flanelhemd entschied. Das Hemd wurde halbwegs zugeknöpft und Alisons Halskette darunter versteckt. Nach den letzten Handgriffen ging es dann los zur Location wo er auf Andy und dessen Frau Lauren traf. Jensens Kopfbedeckung als auch sein gesamtes Outfit wurden mit einem <i>‘Wow, du bist ja gar nicht mehr wiederzuerkennen‘</i> seitens Andy kommentiert, bevor sie der lauten Musik ins oberste Stockwerk folgten. Jensens Date, eine Ende 20-Jährige Kubanerin namens Gisele, ja, die Frage, ob er gleich das Supermodell treffen würde, entfloh Jensens Lippen unverzüglich, würden sie oben antreffen.  So der Plan. Doch je später es wurde, desto unwahrscheinlicher wurde ihr Eintreffen. <br />
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Jensen hatte bisher einen netten Abend, aber es war auch nicht so, als ob er wirklich hier sein wollte. Klar, es war nett, mit Andy zu feiern und auch andere bekannte, aber auch unbekannte Gesichter zu sehen. Auch gab es genug Frauen, die ihm gerne die Zeit vertrieben, doch das Gisele vollkommen fernblieb, stieß bei dem Agenten doch säuerlicher auf, als erwartet. Und als Lauren ihm ausrichtete, dass Gisele sich entschuldigen ließ, aber aufgrund einer Privatangelegenheit nicht kommen würde, war für Jensen die Sache gegessen. Er schnaubte verächtlich und bezweifelte, ob es sich nicht eher um eine Ausrede handelte als um die Wahrheit und beschloss, die Feier noch weit vor dem Countdown zu verlassen. Dafür musste er sich erst einmal durch die Menge kämpfen und war fast schon am Ausgang angekommen, als er gegen den Körper einer zierlichen Frau stieß und dabei nicht nur ihren Drink zu Fall brachte, sondern auch die Frau selbst. Reflexartig griff Jensen nach ihrem Oberarm und hielt sie fest. Der Drink jedoch fiel mit einem lauten Klirren zu Boden. <b><span style="color: #052344;" class="mycode_color">"Verzeihung. Ich habe Sie nicht gesehen. Tut mir leid. Ist Ihnen etwas passiert?"</span></b> Jensen ließ die Brünette los und sah über ihre Erscheinung, um sicher zu gehen, sie <i>nicht</i> verletzt zu haben. <b><span style="color: #052344;" class="mycode_color">"Tut mir leid, wegen des Drinks. Ich …"</span></b> Eigentlich wollte er gerade gehen. Aber ihr Drink war noch komplett voll gewesen und irgendwie hatte er das verpflichtende Gefühl, ihr zumindest ein neues Getränk spendieren zu müssen. <b><span style="color: #052344;" class="mycode_color">"… kaufe Ihnen einen neuen Drink. Und die Reinigung bezahle ich natürlich auch."</span></b> Denn ihre Handtasche hatte den Zusammenstoß nicht so unbeschadet überstanden, wie die Besitzerin. <br />
 </div>
<br /><br /><div id="credits"><a href="http://storming-gates.de/member.php?action=profile&uid=2">sparks fly</a> @ storming gates</div></div></center>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA['Cause we could be history in the making]]></title>
			<link>https://opposites-attract.net/showthread.php?tid=712</link>
			<pubDate>Sun, 29 Aug 2021 22:02:12 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://opposites-attract.net/member.php?action=profile&uid=0">Christian Hall</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://opposites-attract.net/showthread.php?tid=712</guid>
			<description><![CDATA[<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Er schaute ihn so gerne an. Das war ihm heute bestimmt schon tausend Mal aufgefallen. Das hatte er auch noch nie gehabt. Christian schaute hübsche Männer gerne an. Ein-Zweimal oder so, aber Nathan… der war nicht nur hübsch, sondern auch schön. Er mochte es, wie seine Augen funkelten, wenn er von irgendwas redete, was ihn begeisterte. Dann dieses Lächeln, mit den kleinen Grübchen in den Wangen… Oh Gott so schwer hatte es Christian nicht mehr erwischt seit… Stop! Er wollte das garnicht vergleichen. Das würde Nathan garnicht gerecht werden. Nathan war mit nichts zu vergleichen. Das Gefühl, welches er ihm gab, war mit nichts zu vergleichen. Das war komplett neu und fühlte sich trotzdem so vertraut an. Das mit dem Essen vor der Ausstellung war seine Idee gewesen. Nicht, weil man ja was essen musste, sondern weil man sich hier deutlich besser unterhalten konnte, als bei der Ausstellung. Da unterhielt man sich dann eh über die Kunst und den oder die Künstler/Künstlerin und hier beim Essen hatte man dann Zeit sich einfach etwas näher kennen zu lernen. Ganz ohne irgendwelche Ablenkung in Form von Highschool Teenagern die irgendwelche bescheuerten Fragen stellten.<br />
<br />
Christian war also froh, dass er sich halbwegs getraut hatte, ihn zu fragen, ob sie nicht gemeinsam zu der Ausstellung wollten. Sie hatten beide direkt gewusst, dass das ein Date war ohne es offensichtlich anzusprechen. Das war nicht nötig gewesen. Sie hatten sich beide in die Augen gesehen, das selbe Funkeln bei dem jeweils anderen gesehen, das war irgendwie eindeutig gewesen. Und jetzt standen sie hier in der Galerie. Er kannte die Galerie ganz gut, fand sie auch ganz ansprechend hier in New Orleans. Er ging gerne hier her. Hier konnte man sich im Zweifel nicht so schnell verlaufen. Er hielt ein Glas Champagner in der Hand, das war hier immerhin die Eröffnung der Ausstellung, da gab es Drinks und Häppchen. Er hatte gerade Nachschub an Getränke geholt, für sich eben jenen Champagner und für Nathan ein Wasser. Er hatte vorhin doch erzählt, dass er wenig Alkohol trank. Sowas merkte sich Christian schnell. Das war dann auch für immer abgespeichert. Witzig eigentlich, dass er sich solche Kleinigkeiten sofort merken konnte. <br />
<br />
Er nahm sich einen Moment, bis er die letzten drei Meter zu Nathan überbrückte um ihn anzuschauen. Ihn zu beobachten, wie er das Bild anstarrte und darüber nachdachte, was das Bild wohl aussagen wollte. Christian schmunzelte. Genoss noch eine Sekunde den Anblick, bis er es dann auch etwas creepy fand und zu ihm aufschloss. Er hielt ihm dann das Glas Wasser hin und lächelte. <lotti>“Hier… Ich hab dir ein Wasser mitgebracht.“</lotti> er grinste und hoffte, dass das auch wirklich in Ordnung war. Dann drehte er sich zu dem Bild, während er an seinem Glas nippte und betrachtete das Gemälde. <lotti>“Gefällt es dir?“</lotti> ob er jetzt das Bild meinte oder den Abend, das ließ er mal Nathan interpretieren. Er jedenfalls genoss den Abend. Sie hatten keine Sekunde diese unangenehme Stille gehabt, sie hatten sich gut unterhalten und kamen wirklich von einem auf das andere Thema. Wahrscheinlich hatte sich Christian schon lange nicht mehr so amüsiert. </div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Er schaute ihn so gerne an. Das war ihm heute bestimmt schon tausend Mal aufgefallen. Das hatte er auch noch nie gehabt. Christian schaute hübsche Männer gerne an. Ein-Zweimal oder so, aber Nathan… der war nicht nur hübsch, sondern auch schön. Er mochte es, wie seine Augen funkelten, wenn er von irgendwas redete, was ihn begeisterte. Dann dieses Lächeln, mit den kleinen Grübchen in den Wangen… Oh Gott so schwer hatte es Christian nicht mehr erwischt seit… Stop! Er wollte das garnicht vergleichen. Das würde Nathan garnicht gerecht werden. Nathan war mit nichts zu vergleichen. Das Gefühl, welches er ihm gab, war mit nichts zu vergleichen. Das war komplett neu und fühlte sich trotzdem so vertraut an. Das mit dem Essen vor der Ausstellung war seine Idee gewesen. Nicht, weil man ja was essen musste, sondern weil man sich hier deutlich besser unterhalten konnte, als bei der Ausstellung. Da unterhielt man sich dann eh über die Kunst und den oder die Künstler/Künstlerin und hier beim Essen hatte man dann Zeit sich einfach etwas näher kennen zu lernen. Ganz ohne irgendwelche Ablenkung in Form von Highschool Teenagern die irgendwelche bescheuerten Fragen stellten.<br />
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Christian war also froh, dass er sich halbwegs getraut hatte, ihn zu fragen, ob sie nicht gemeinsam zu der Ausstellung wollten. Sie hatten beide direkt gewusst, dass das ein Date war ohne es offensichtlich anzusprechen. Das war nicht nötig gewesen. Sie hatten sich beide in die Augen gesehen, das selbe Funkeln bei dem jeweils anderen gesehen, das war irgendwie eindeutig gewesen. Und jetzt standen sie hier in der Galerie. Er kannte die Galerie ganz gut, fand sie auch ganz ansprechend hier in New Orleans. Er ging gerne hier her. Hier konnte man sich im Zweifel nicht so schnell verlaufen. Er hielt ein Glas Champagner in der Hand, das war hier immerhin die Eröffnung der Ausstellung, da gab es Drinks und Häppchen. Er hatte gerade Nachschub an Getränke geholt, für sich eben jenen Champagner und für Nathan ein Wasser. Er hatte vorhin doch erzählt, dass er wenig Alkohol trank. Sowas merkte sich Christian schnell. Das war dann auch für immer abgespeichert. Witzig eigentlich, dass er sich solche Kleinigkeiten sofort merken konnte. <br />
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Er nahm sich einen Moment, bis er die letzten drei Meter zu Nathan überbrückte um ihn anzuschauen. Ihn zu beobachten, wie er das Bild anstarrte und darüber nachdachte, was das Bild wohl aussagen wollte. Christian schmunzelte. Genoss noch eine Sekunde den Anblick, bis er es dann auch etwas creepy fand und zu ihm aufschloss. Er hielt ihm dann das Glas Wasser hin und lächelte. <lotti>“Hier… Ich hab dir ein Wasser mitgebracht.“</lotti> er grinste und hoffte, dass das auch wirklich in Ordnung war. Dann drehte er sich zu dem Bild, während er an seinem Glas nippte und betrachtete das Gemälde. <lotti>“Gefällt es dir?“</lotti> ob er jetzt das Bild meinte oder den Abend, das ließ er mal Nathan interpretieren. Er jedenfalls genoss den Abend. Sie hatten keine Sekunde diese unangenehme Stille gehabt, sie hatten sich gut unterhalten und kamen wirklich von einem auf das andere Thema. Wahrscheinlich hatte sich Christian schon lange nicht mehr so amüsiert. </div>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[This could be a huge mistake]]></title>
			<link>https://opposites-attract.net/showthread.php?tid=649</link>
			<pubDate>Fri, 04 Jun 2021 15:05:22 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://opposites-attract.net/member.php?action=profile&uid=0">Estefania Gonzalez</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://opposites-attract.net/showthread.php?tid=649</guid>
			<description><![CDATA[<a href="https://i.pinimg.com/564x/c5/37/f2/c537f246e3c421da4dd5ffafb765e085.jpg" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">OUTFIT</a><br />
<br />
Es war ein langer Monat gewesen. Die letzten Wochen hatte Estefania mit einem Fall vor Gericht verbracht, aber auch mit Arbeit an anderen Fällen, welche sie vorbereiten und prüfen musste. Immerhin kam es auch nicht immer zu einer Anklage durch die Staatsanwaltschaft. Heute hatte die Dunkelhaarige allerdings einen Grund zu feiern: sie hatte ihren Fall gewonnen und das Wochenende würde sie frei haben - zumindest war das der Plan. Aber als Anwältin konnte man auf Pläne oft nichts geben, egal ob im privaten Sektor oder als Staatsanwältin. Freizeit war ein Luxus, welchen man genießen musste, dass hatte sie schon während ihrer Studienzeit gelernt. Es konnte immer ein Anruf kommen, der sie zurück ins Büro beorderte, so gerne sie ihr Handy manchmal auch ausgeschaltet hätte. Aber sie hatte diesen Job gewählt, sie hatte sich bewusst dafür entschieden und war nie von ihrem Weg abgewichen. Sie hatte sich auch dafür entschieden für die Staatsanwaltschaft zu arbeiten. An manchen Tagen bereute sie diese Entscheidung ein wenig, wenn sie einen Blick in ihren Kleiderschrank warf. Männer hatten es da so viel einfacher! Anzug und fertig. Als Frau konnte sie natürlich auch einen Hosenanzug tragen aber oft wurde fast schon erwartet, dass sie einen Rock tragen würde. Nicht das sie ein Problem damit hatte, aber sie hätte viel lieber eines ihrer schicken Kleider getragen. Hin und wieder tat sie genau das auch, einfach um aus diesem tristen Alltag auszubrechen - so auch heute. Heute trug sie ein cremefarbenes Kleid und dazu farbig passende Pumps. Keine Farbe, mit der sie sofort alle Blicke auf sich ziehen würde und das war mit das Wichtigste, wenn sie vor Gericht war. Da heute aber nur die Urteilsverkündung angestanden hatte, war es nicht ganz so wichtig gewesen. <br />
<br />
Nach einem anstrengenden Arbeitstag, saß sie nun in ihrer Stammbar. Hierher kam sie gerne mal, wenn sie einen Fall gewonnen hatte. Aber auch wenn sie verloren hatte tat so ein Drink gut. Wobei sie doch eher einen Drink nahm um zu feiern und nicht um die Niederlage erträglicher zu machen. Das machte sie meist mit ungesundem Fast Food, alleine in ihrer Wohnung. Neben ihr an der Bar saß eine Freundin aus Schulzeiten. Sie hatte sie angeschrieben und sie hatten sich für heute Abend verabredet. Gemeinsam hatten sie ein paar Drinks genommen, aber der immer wiederkehrende Blick auf die Armbanduhr sagte Estefania, dass ihre Begleitung bald gehen würde. Kurz darauf lehnte sich die Blondine auch schon zu ihr herüber. "Du ich muss langsam los. Mein Mann ist mit den Kindern alleine zu Hause. Ich glaube er fände es nicht gut, wenn ich total betrunken nach Hause komme." Nicht das die Dunkelhaarige etwas sagen konnte, sie war Single und ein Leben als Mutter war aktuell nicht denkbar. Kurz hatte diese Möglichkeit in ihrer Vergangenheit bestanden, aber das fühlte sich fast schon an wie in einem anderen Leben. "Dann solltest du besser gehen." Sagte sie nur zu der anderen, damit diese kein schlechtes Gewissen hatte sie hier nun alleine zu lassen. Gesagt getan, stand die Freundin auf und ließ sie nach einer kurzen Umarmung alleine an der Bar zurück. Mit einer Geste signalisierte sie dem Barkeeper, dass sie noch einen Drink wollte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="https://i.pinimg.com/564x/c5/37/f2/c537f246e3c421da4dd5ffafb765e085.jpg" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">OUTFIT</a><br />
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Es war ein langer Monat gewesen. Die letzten Wochen hatte Estefania mit einem Fall vor Gericht verbracht, aber auch mit Arbeit an anderen Fällen, welche sie vorbereiten und prüfen musste. Immerhin kam es auch nicht immer zu einer Anklage durch die Staatsanwaltschaft. Heute hatte die Dunkelhaarige allerdings einen Grund zu feiern: sie hatte ihren Fall gewonnen und das Wochenende würde sie frei haben - zumindest war das der Plan. Aber als Anwältin konnte man auf Pläne oft nichts geben, egal ob im privaten Sektor oder als Staatsanwältin. Freizeit war ein Luxus, welchen man genießen musste, dass hatte sie schon während ihrer Studienzeit gelernt. Es konnte immer ein Anruf kommen, der sie zurück ins Büro beorderte, so gerne sie ihr Handy manchmal auch ausgeschaltet hätte. Aber sie hatte diesen Job gewählt, sie hatte sich bewusst dafür entschieden und war nie von ihrem Weg abgewichen. Sie hatte sich auch dafür entschieden für die Staatsanwaltschaft zu arbeiten. An manchen Tagen bereute sie diese Entscheidung ein wenig, wenn sie einen Blick in ihren Kleiderschrank warf. Männer hatten es da so viel einfacher! Anzug und fertig. Als Frau konnte sie natürlich auch einen Hosenanzug tragen aber oft wurde fast schon erwartet, dass sie einen Rock tragen würde. Nicht das sie ein Problem damit hatte, aber sie hätte viel lieber eines ihrer schicken Kleider getragen. Hin und wieder tat sie genau das auch, einfach um aus diesem tristen Alltag auszubrechen - so auch heute. Heute trug sie ein cremefarbenes Kleid und dazu farbig passende Pumps. Keine Farbe, mit der sie sofort alle Blicke auf sich ziehen würde und das war mit das Wichtigste, wenn sie vor Gericht war. Da heute aber nur die Urteilsverkündung angestanden hatte, war es nicht ganz so wichtig gewesen. <br />
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Nach einem anstrengenden Arbeitstag, saß sie nun in ihrer Stammbar. Hierher kam sie gerne mal, wenn sie einen Fall gewonnen hatte. Aber auch wenn sie verloren hatte tat so ein Drink gut. Wobei sie doch eher einen Drink nahm um zu feiern und nicht um die Niederlage erträglicher zu machen. Das machte sie meist mit ungesundem Fast Food, alleine in ihrer Wohnung. Neben ihr an der Bar saß eine Freundin aus Schulzeiten. Sie hatte sie angeschrieben und sie hatten sich für heute Abend verabredet. Gemeinsam hatten sie ein paar Drinks genommen, aber der immer wiederkehrende Blick auf die Armbanduhr sagte Estefania, dass ihre Begleitung bald gehen würde. Kurz darauf lehnte sich die Blondine auch schon zu ihr herüber. "Du ich muss langsam los. Mein Mann ist mit den Kindern alleine zu Hause. Ich glaube er fände es nicht gut, wenn ich total betrunken nach Hause komme." Nicht das die Dunkelhaarige etwas sagen konnte, sie war Single und ein Leben als Mutter war aktuell nicht denkbar. Kurz hatte diese Möglichkeit in ihrer Vergangenheit bestanden, aber das fühlte sich fast schon an wie in einem anderen Leben. "Dann solltest du besser gehen." Sagte sie nur zu der anderen, damit diese kein schlechtes Gewissen hatte sie hier nun alleine zu lassen. Gesagt getan, stand die Freundin auf und ließ sie nach einer kurzen Umarmung alleine an der Bar zurück. Mit einer Geste signalisierte sie dem Barkeeper, dass sie noch einen Drink wollte.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[forgive and forget]]></title>
			<link>https://opposites-attract.net/showthread.php?tid=643</link>
			<pubDate>Sun, 30 May 2021 14:42:00 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://opposites-attract.net/member.php?action=profile&uid=0">Emilio Cortés</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://opposites-attract.net/showthread.php?tid=643</guid>
			<description><![CDATA[<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">
Es hatte nur wenige Gelegenheiten gegeben, an denen Emilio so aufgeregt gewesen war wie in diesem Augenblick, als er vor der Tür des Medina Anwesens stand und sein Finger über der Klingel schwebte. Sein Herz klopfte wie verrückt, seine Hände waren schwitzig. Trotz der eisigen Kälte an diesem Dezembertag war ihm warm. Diese Situation war ihm nicht neu. Er wusste nicht sein wievielter Versuch dies nun schon war, sich bei Benito zu entschuldigen. Bisher hatte er keinen Erfolg gehabt, Benito hatte noch immer kein einziges Wort mit ihm gesprochen. Er ignorierte seine Text Messages und seine Anrufe, auch auf allen Sozialen Kanälen war er nicht zu ihm durchgedrungen. Nicht einmal auf seine Geburtstagsglückwünsche hatte Benito geantwortet und Emilio hatte mittlerweile die Vermutung, dass ihn sein ehemaliger bester Freund blockiert hatte. Auch in der Schule ignorierte er ihn eiskalt.<br />
<br />
Er hatte Glück, dass ihm an diesem Tag Claudia die Türe öffnete. Wie immer trug sie diesen musternden Blick, der ihn ein kleines bisschen zusammenschrumpfen ließ. Sie konnte eine sehr einschüchternde Frau sein. Auch diesmal bat Emilio darum Benito zu sehen, auch diesmal ließ sie sich nicht beirren. Und als er begann verzweifelt zu betteln, blieb sie hart. Mit traurig gesenktem Kopf hielt er ihr schließlich die Papiertüte hin, die er bei sich hatte. Darin enthalten waren selbstgebackene Muffins, eine Packung grüner Gummibären, eine Packung Mini-Waffeln sowie ein Comic, bei dem sich Emilio nicht sicher war, ob Benito ihn überhaupt mochte. Aber Emilio hatte ihm das nie persönlich geben können, sein Geburtstagsgeschenk. Der erste Geburtstag seit Jahren, bei dem Emilio nicht anwesend gewesen war und seinen besten Freund gesehen hatte. Es schmerzte. <i>“Schon gut, du kannst es ihm selbst geben.“</i>, drang plötzlich an seine Ohren, ehe Claudia die Türe weiter öffnete und ihm damit signalisierte eintreten zu dürfen.<br />
Überglücklich betrat Emilio das Haus und streifte sich die Schuhe ab, sowie den Mantel und den Schal, ohne länger darüber nachzudenken woher der plötzliche Sinneswandel kam. Er bekam die Info, dass Benito oben war sowie die eindringliche Bitte den Streit zu klären. Benito wäre seit Tagen nur noch in seinem Zimmer und sie mache sich Sorgen um ihn. Mit einem mehr als schlechten Gewissen, als ohnehin schon, stampfte er also die Treppen hinauf und machte erst vor Benitos Zimmer halt. Claudias Worte blieben ihm unangenehm im Kopf. Ging es Benito wirklich so schlecht, dass er nicht mehr rausgehen wollte?<br />
Er nahm sich ein paar Momente, um noch einmal durchzuatmen. Er schaffte das. Er würde sich entschuldigen, auch auf Knien, wenn es sein musste. Diese letzten Tage und Wochen waren der Horror für ihn gewesen. Er vermisste Benito, so sehr. Er vermisste seinen besten Freund und er hasste es, dass diese schreckliche Lüge sie entzweit hatte. Nach dem Outing hatte er so ziemlich alles verloren was ihm wichtig war, aber er würde nicht eher ruhen, bis diese eine Sache geklärt war. Auch wenn Benito ihm vielleicht niemals verzeihen würde, so wollte er das Ganze zumindest klarstellen. Klarstellen, dass er niemals mit Arian geschlafen und ihn hintergangen hatte. Die Kleinigkeiten in der Tüte waren ein kleiner Versuch ihn weichzukochen und er versuchte nicht daran zu denken, dass er die Idee dafür größtenteils aus einer SMS Unterhaltung mit Arian hatte. <br />
<br />
Entschlossen hob er also die Hand und klopfte an. Er wartete auf das ‚herein‘, ehe er vorsichtig die Türe aufschob und eintrat. Sein Herz klopfte dabei stark gegen seine Brust. Und dann sah er ihn, Benito, der seinen Blick noch nicht erhoben hatte. Allein der Anblick seines besten Freundes löste eine Welle aus Trauer und Sehnsucht in ihm aus. Alles, was er in diesem Augenblick wollte, war auf ihn zuzulaufen und ihn fest zu umarmen, aber Emilio hielt sich mit aller Macht zurück und blieb im Türrahmen stehen. <emilio>“Hey.“</emilio>, murmelte er leise, schüchtern und umfasste die Tüte etwas stärker, sodass sie in seinen Händen raschelte.</div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">
Es hatte nur wenige Gelegenheiten gegeben, an denen Emilio so aufgeregt gewesen war wie in diesem Augenblick, als er vor der Tür des Medina Anwesens stand und sein Finger über der Klingel schwebte. Sein Herz klopfte wie verrückt, seine Hände waren schwitzig. Trotz der eisigen Kälte an diesem Dezembertag war ihm warm. Diese Situation war ihm nicht neu. Er wusste nicht sein wievielter Versuch dies nun schon war, sich bei Benito zu entschuldigen. Bisher hatte er keinen Erfolg gehabt, Benito hatte noch immer kein einziges Wort mit ihm gesprochen. Er ignorierte seine Text Messages und seine Anrufe, auch auf allen Sozialen Kanälen war er nicht zu ihm durchgedrungen. Nicht einmal auf seine Geburtstagsglückwünsche hatte Benito geantwortet und Emilio hatte mittlerweile die Vermutung, dass ihn sein ehemaliger bester Freund blockiert hatte. Auch in der Schule ignorierte er ihn eiskalt.<br />
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Er hatte Glück, dass ihm an diesem Tag Claudia die Türe öffnete. Wie immer trug sie diesen musternden Blick, der ihn ein kleines bisschen zusammenschrumpfen ließ. Sie konnte eine sehr einschüchternde Frau sein. Auch diesmal bat Emilio darum Benito zu sehen, auch diesmal ließ sie sich nicht beirren. Und als er begann verzweifelt zu betteln, blieb sie hart. Mit traurig gesenktem Kopf hielt er ihr schließlich die Papiertüte hin, die er bei sich hatte. Darin enthalten waren selbstgebackene Muffins, eine Packung grüner Gummibären, eine Packung Mini-Waffeln sowie ein Comic, bei dem sich Emilio nicht sicher war, ob Benito ihn überhaupt mochte. Aber Emilio hatte ihm das nie persönlich geben können, sein Geburtstagsgeschenk. Der erste Geburtstag seit Jahren, bei dem Emilio nicht anwesend gewesen war und seinen besten Freund gesehen hatte. Es schmerzte. <i>“Schon gut, du kannst es ihm selbst geben.“</i>, drang plötzlich an seine Ohren, ehe Claudia die Türe weiter öffnete und ihm damit signalisierte eintreten zu dürfen.<br />
Überglücklich betrat Emilio das Haus und streifte sich die Schuhe ab, sowie den Mantel und den Schal, ohne länger darüber nachzudenken woher der plötzliche Sinneswandel kam. Er bekam die Info, dass Benito oben war sowie die eindringliche Bitte den Streit zu klären. Benito wäre seit Tagen nur noch in seinem Zimmer und sie mache sich Sorgen um ihn. Mit einem mehr als schlechten Gewissen, als ohnehin schon, stampfte er also die Treppen hinauf und machte erst vor Benitos Zimmer halt. Claudias Worte blieben ihm unangenehm im Kopf. Ging es Benito wirklich so schlecht, dass er nicht mehr rausgehen wollte?<br />
Er nahm sich ein paar Momente, um noch einmal durchzuatmen. Er schaffte das. Er würde sich entschuldigen, auch auf Knien, wenn es sein musste. Diese letzten Tage und Wochen waren der Horror für ihn gewesen. Er vermisste Benito, so sehr. Er vermisste seinen besten Freund und er hasste es, dass diese schreckliche Lüge sie entzweit hatte. Nach dem Outing hatte er so ziemlich alles verloren was ihm wichtig war, aber er würde nicht eher ruhen, bis diese eine Sache geklärt war. Auch wenn Benito ihm vielleicht niemals verzeihen würde, so wollte er das Ganze zumindest klarstellen. Klarstellen, dass er niemals mit Arian geschlafen und ihn hintergangen hatte. Die Kleinigkeiten in der Tüte waren ein kleiner Versuch ihn weichzukochen und er versuchte nicht daran zu denken, dass er die Idee dafür größtenteils aus einer SMS Unterhaltung mit Arian hatte. <br />
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Entschlossen hob er also die Hand und klopfte an. Er wartete auf das ‚herein‘, ehe er vorsichtig die Türe aufschob und eintrat. Sein Herz klopfte dabei stark gegen seine Brust. Und dann sah er ihn, Benito, der seinen Blick noch nicht erhoben hatte. Allein der Anblick seines besten Freundes löste eine Welle aus Trauer und Sehnsucht in ihm aus. Alles, was er in diesem Augenblick wollte, war auf ihn zuzulaufen und ihn fest zu umarmen, aber Emilio hielt sich mit aller Macht zurück und blieb im Türrahmen stehen. <emilio>“Hey.“</emilio>, murmelte er leise, schüchtern und umfasste die Tüte etwas stärker, sodass sie in seinen Händen raschelte.</div>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Partners in Crime]]></title>
			<link>https://opposites-attract.net/showthread.php?tid=640</link>
			<pubDate>Sat, 29 May 2021 20:51:51 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://opposites-attract.net/member.php?action=profile&uid=0">Arian Alarcón</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://opposites-attract.net/showthread.php?tid=640</guid>
			<description><![CDATA[<center><div style=" font-size:15px; letter-spacing:1px; font-weight:lighter; font-family:georgia;text-transform: uppercase;width:450px;"> Partners in Crime<br />
</div><div style="font-size:9px; letter-spacing:2px; font-weight:lighter; font-family:georgia;text-transform: uppercase;">Valerio Ibárruri & Arian Alarcón | 15. Juli 2015  | Nachts </div></center><center><div style="margin-bottom:5px;margin-top:5px;width:380px; height:6px; background-color:#4A5561;"></div></center><br />
<img src="https://64.media.tumblr.com/488eee590163f6ac253d32841dc52f7b/tumblr_psj2ekjmY71y73lj0o4_r1_250.gifv" style="height: 150px; margin: 5px; float: left;"><arian>“Pss, sei leise“</arian>, kicherte Arian leise. Nun, zumindest bildete er sich ein, dass er relativ leise war, während sein Kichern im gesamten Vorraum der Villa Alarcón zu hören war. Wie immer, wenn sie ein wenig um die Häuser gezogen waren und gefeiert hatten, schlichen sie nun komplett dicht durch das Haus, um möglichst schnell in Arians Zimmer zu kommen. Schnell war hierbei eine Definition, die vor allem Arian nicht mehr wirklich verstand. Wie ein Dummkopf kicherte er vor sich hin, während er sich am Gela4nder der Treppe hinaufzog und voranzukommen versuchte. In seiner eigenen und von Alkohol vernebelten Welt funktionierte das auch wunderbar, obwohl er in Wahrheit wie eine Schnecke bewegte. Immer wieder sah er zu seinem besten Freund, der dicht hinter ihm war und Arians ganzes Herz in beiden Händen hielt – auf freundschaftlicher Basis. Er liebte Valerio und war so glücklich ihn seinen besten Freund, nein, seinen Blutsbruder nennen zu können. Es gab keinen Menschen, der ihn besser kannte, besser verstand oder besser bei Laune halten konnte wie Valerio es konnte. <arian>“Komm schon“</arian>, lachte Arian, immer noch versuchen leise zu sein, aber kläglich scheiternd. Schnell fasste er Valerio an der Hand und zog ihn ‚eiliger‘ hinter sich her, damit sie endlich in sein Zimmer kamen und nicht von seiner Mama erwischt wurden. Würden seine Eltern nämlich herausfinden, dass er schon wieder getrunken und gekifft hatte, würden sie ihn vielleicht doch noch ins Internat stecken. Das wollte Arian mit aller Macht vermeiden, denn er mochte es hier. Hier hatte er seine Freunde und seine Familie und Valerio. Valerio war Familie und Freund in einem! Und dann gab es noch Churro. Oh Gott Churro, die kleine Fellnase, die Arian so unheimlich glücklich machte. Immer weiter stolpernd, schafften sie es schließlich in Arians Zimmer, wo er hinter ihnen die Tür ins Schloss fallen ließ und sich dagegen lehnte. <arian>“Geschafft. Wir sin‘ beide wie Darkwin’Duck“</arian>, strahlte er seinen besten Freund an, als er auch schon die Lederjacke abstreifte und achtlos in die Ecke warf. <br />
<br />
Ein leises Knurren ala ‚Beachte mich, Mensch‘ war von seinem Bett aus zu vernehmen und sofort sah Arian hinüber. <arian>“Mein Schurro“</arian>, lallte er glücklich, als er auch schon zu Churro stolperte und zu ihm ins Bett krabbelte. Er lag zur Hälfte auf seinem Golden Retriever, der sich nun auf die Seite gelegt hatte und glücklich hechelnd alle Streicheleinheiten genoss. <arian>“Ich lieb‘ dich, Schurro“</arian>, murmelte Arian in das goldene Fell, ehe er sich seinem besten Freund widmete, der immer noch einfach nur dastand. <arian>“Worauf wartes‘ du, Valerio… komm her… Genug Schurro für alle hier“</arian>, lachte Arian vergnügt, als er sich die Schuhe von den Füßen trat und noch weiter ins Bett krabbelte. Er legte sich hinter Churro und streichelte ihn liebevoll, ehe er seufzte und die Augen schloss. <arian>“Heute war toll… findes‘ du nich‘“</arian>, nuschelte er, als er Val von der Seite ansah und ihm ein perfektes Zahnpastalächeln schenkte. <arian>“Mi’dir is imma alles doll“</arian>, seufzte er erneut, seine Finger immer weiter durch das Fell seines Hundes streicheln lassend.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<center><div style=" font-size:15px; letter-spacing:1px; font-weight:lighter; font-family:georgia;text-transform: uppercase;width:450px;"> Partners in Crime<br />
</div><div style="font-size:9px; letter-spacing:2px; font-weight:lighter; font-family:georgia;text-transform: uppercase;">Valerio Ibárruri & Arian Alarcón | 15. Juli 2015  | Nachts </div></center><center><div style="margin-bottom:5px;margin-top:5px;width:380px; height:6px; background-color:#4A5561;"></div></center><br />
<img src="https://64.media.tumblr.com/488eee590163f6ac253d32841dc52f7b/tumblr_psj2ekjmY71y73lj0o4_r1_250.gifv" style="height: 150px; margin: 5px; float: left;"><arian>“Pss, sei leise“</arian>, kicherte Arian leise. Nun, zumindest bildete er sich ein, dass er relativ leise war, während sein Kichern im gesamten Vorraum der Villa Alarcón zu hören war. Wie immer, wenn sie ein wenig um die Häuser gezogen waren und gefeiert hatten, schlichen sie nun komplett dicht durch das Haus, um möglichst schnell in Arians Zimmer zu kommen. Schnell war hierbei eine Definition, die vor allem Arian nicht mehr wirklich verstand. Wie ein Dummkopf kicherte er vor sich hin, während er sich am Gela4nder der Treppe hinaufzog und voranzukommen versuchte. In seiner eigenen und von Alkohol vernebelten Welt funktionierte das auch wunderbar, obwohl er in Wahrheit wie eine Schnecke bewegte. Immer wieder sah er zu seinem besten Freund, der dicht hinter ihm war und Arians ganzes Herz in beiden Händen hielt – auf freundschaftlicher Basis. Er liebte Valerio und war so glücklich ihn seinen besten Freund, nein, seinen Blutsbruder nennen zu können. Es gab keinen Menschen, der ihn besser kannte, besser verstand oder besser bei Laune halten konnte wie Valerio es konnte. <arian>“Komm schon“</arian>, lachte Arian, immer noch versuchen leise zu sein, aber kläglich scheiternd. Schnell fasste er Valerio an der Hand und zog ihn ‚eiliger‘ hinter sich her, damit sie endlich in sein Zimmer kamen und nicht von seiner Mama erwischt wurden. Würden seine Eltern nämlich herausfinden, dass er schon wieder getrunken und gekifft hatte, würden sie ihn vielleicht doch noch ins Internat stecken. Das wollte Arian mit aller Macht vermeiden, denn er mochte es hier. Hier hatte er seine Freunde und seine Familie und Valerio. Valerio war Familie und Freund in einem! Und dann gab es noch Churro. Oh Gott Churro, die kleine Fellnase, die Arian so unheimlich glücklich machte. Immer weiter stolpernd, schafften sie es schließlich in Arians Zimmer, wo er hinter ihnen die Tür ins Schloss fallen ließ und sich dagegen lehnte. <arian>“Geschafft. Wir sin‘ beide wie Darkwin’Duck“</arian>, strahlte er seinen besten Freund an, als er auch schon die Lederjacke abstreifte und achtlos in die Ecke warf. <br />
<br />
Ein leises Knurren ala ‚Beachte mich, Mensch‘ war von seinem Bett aus zu vernehmen und sofort sah Arian hinüber. <arian>“Mein Schurro“</arian>, lallte er glücklich, als er auch schon zu Churro stolperte und zu ihm ins Bett krabbelte. Er lag zur Hälfte auf seinem Golden Retriever, der sich nun auf die Seite gelegt hatte und glücklich hechelnd alle Streicheleinheiten genoss. <arian>“Ich lieb‘ dich, Schurro“</arian>, murmelte Arian in das goldene Fell, ehe er sich seinem besten Freund widmete, der immer noch einfach nur dastand. <arian>“Worauf wartes‘ du, Valerio… komm her… Genug Schurro für alle hier“</arian>, lachte Arian vergnügt, als er sich die Schuhe von den Füßen trat und noch weiter ins Bett krabbelte. Er legte sich hinter Churro und streichelte ihn liebevoll, ehe er seufzte und die Augen schloss. <arian>“Heute war toll… findes‘ du nich‘“</arian>, nuschelte er, als er Val von der Seite ansah und ihm ein perfektes Zahnpastalächeln schenkte. <arian>“Mi’dir is imma alles doll“</arian>, seufzte er erneut, seine Finger immer weiter durch das Fell seines Hundes streicheln lassend.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Say you won't let go]]></title>
			<link>https://opposites-attract.net/showthread.php?tid=630</link>
			<pubDate>Thu, 27 May 2021 11:34:42 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://opposites-attract.net/member.php?action=profile&uid=0">Arian Alarcón</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://opposites-attract.net/showthread.php?tid=630</guid>
			<description><![CDATA[<center><div style=" font-size:15px; letter-spacing:1px; font-weight:lighter; font-family:georgia;text-transform: uppercase;width:450px;"> Say you won't let go<br />
</div><div style="font-size:9px; letter-spacing:2px; font-weight:lighter; font-family:georgia;text-transform: uppercase;">Benito Medina & Arian Alarcón | 26. November 2018  | Später Nachmittag </div></center><center><div style="margin-bottom:5px;margin-top:5px;width:380px; height:6px; background-color:#4A5561;"></div></center><br />
<img src="https://i.pinimg.com/originals/ca/42/6d/ca426d0a999026f517e78f381df64646.gif" style="height: 150px; margin: 5px; float: left;">Einen kurzen Blick auf seine Armbanduhr werfend, wippte Arian unruhig vor sich hin. Den gesamten Tag über hatte er sich noch halbwegs gut zusammenreißen können, doch nun da endlich Unterrichtsschluss war, begann die Nervosität in ihm wieder Überhand zu nehmen. Vor zwei Tagen hatte Benito ihm gesagt, dass er ihn liebte und seither wartete der Dunkelhaarige darauf, dass er ihn endlich in den Arm nehmen und Ben küssen konnte. Die restliche Zeit, die er im Trainingslager hatte absitzen müssen, war die pure Hölle auf Erden gewesen, weil er im Grunde nur noch zu ihm hatte fahren wollen. Arian hatte sich mit aller Kraft auf sein Team konzentrieren müssen, um nicht ständig abzudriften und dumme Fehler zu machen – es war so schwer gewesen. Und auch der heutige Tag war eine kleine Folter gewesen, weil sie niemals wirklich in der Nähe des jeweils anderen gewesen waren und die Mittagspause auch nicht zusammen hatten verbringen können. Glücklicherweise hatte Benito keinen Moment lang gezögert und sofort zugesagt, als Arian vorgeschlagen hatte den Tag zusammen zu verbringen. Arian hatte sich einige Dinge überlegt, doch letztlich war er bei einer Idee hängen geblieben, die ihn ein wenig den Magen herumdrehen ließ. Er wusste insgeheim, dass er es eigentlich nicht tun sollte, aber es war wohl die einzige Möglichkeit ein paar Stunden der Zweisamkeit zu erlangen, ohne gestört zu werden. Es war kein Geheimnis mehr, dass sie irgendwie verflucht waren und ständig von anderen Menschen unterbrochen und gestört wurden. Erst Donnerstag war Benitos Großmutter reingeplatzt, als Arian Benito gerade mit dem Mund befriedigt hatte. Das war ein kleines Abenteuer gewesen, auf welches Arian heute gerne verzichten wollte. Sie brauchten Ruhe und einen Moment, der nur ihnen gehörte. Zu Benito konnten sie nicht gehen, weil der Haussegen immer noch schief hing und Arian sich auch nicht wirklich traute vor Paola Medina zu treten. Zu Arian konnten sie auch nicht, weil seine Mutter zu Hause war und sie beide vermutlich nicht unbedingt alleine lassen würde, weil sie schlicht und einfach Zeit mit ihnen verbringen wollte. In ein Restaurant konnten sie auch nicht gehen, Kino ebenso wenig und in einen Park… nein, all das waren keine Optionen, da sie immer und überall gesehen und unterbrochen werden könnten. Es blieb also nur dieser eine Ort, den niemand kannte. Niemand außer Valerio, der heute allerdings länger in der Schule bleiben musste und bestimmt nicht auftauchen würde. Zudem würde Val ihm eine Nachricht schreiben, wenn er sich vor Ort treffen wollte, weshalb Arian seinen Freund schnell wegbringen könnte, würde Valerio wirklich auftauchen. Arian hatte ein mulmiges Gefühl, weil er wusste, dass dieser Ort nur ihm und Valerio gehörte und er mit dieser Handlung mehrere Regeln brach, aber er konnte nicht anders. Er würde Benito mit sich nehmen und ihm ihren Rückzugsort zeigen: Die Dachterrasse, welche schon seit Jahren nur Val und Arian gehörte. <br />
<br />
Unruhig sah Arian immer wieder auf seine Uhr, dabei lehnte er an der Wand, die unmittelbar vom Parkplatz entfernt lag. Es würde wohl nicht mehr lange dauern und Benito würde auftauchen. Endlich. Er schloss eine Sekunde lang die Augen und atmete durch. Heute würde er Benito endlich sagen, dass er ihn liebte und Arian konnte es kaum erwarten. Er wollte ihn mit Küssen und seiner Liebe überhäufen und ihn wissen lassen, dass er mit ihm nun ein Zuhause hatte. Er wollte Benitos Halt sein, sein Fels und seine Sicherheit und er würde alles dafür geben, um den Jüngeren täglich glücklich zu machen und ihn Lachen zu sehen. Denn wenn Benito lachte, ging die Sonne auf und Arians Herz raste vor Glück. Er lächelte sanft, als er die Augen wieder öffnete und den jungen Medina in der Ferne bereits ausmachen konnte. Er trat ein wenig weiter zurück, sodass er an einer Stelle stand, an der man ihn von außerhalb nicht mehr allzu gut sehen konnte. Benito wusste wo er auf ihn wartete, weshalb Arian sehen konnte, wie er schnurstracks in seine Richtung lief. Arians Herz klopfte bis zu seinem Hals, während seine Finger kribbelten und die Schmetterlinge in seinem Bauch komplett ausrasteten. Die feierten wohl einen kleinen Rave, weil er sie mittlerweile im gesamten Körper spüren konnte. Als Benito schließlich an ihn herantrat, zögerte Arian nicht lange und schnappte sich seine Hand, um ihn noch ein wenig weiter aus dem Sichtfeld zu ziehen. Sobald er sicher war, dass sie niemand mehr entdecken konnte, legte er dem Jüngeren beide Hände an die Wangen und küsste ihn sanft. Liebevoll legte er seine Lippen auf Benitos, dabei wohlig seufzend. Seine Daumen streichelten sachte über die Wangen des Anderen, als er sich schließlich von ihm löste und auf ihn hinab blickte. <arian>“Hey“</arian>, flüsterte er sanft, bevor er seine Lippen erneut auf Benitos legte und ihn kurz küsste. Daraufhin zog er ihn fest ihn seine Arme und drückte ihn zärtlich. <arian>“Ich hab dich vermisst“</arian>, sagte er leise, ehe er Benito einen Kuss auf die Stirn hauchte und sich dann umblickte. <arian>“Komm, ich bring dich weg von hier“</arian>, damit legte er ihm die Hand an den unteren Rücken und führte ihn aus ihrem Versteck, nur um von ihm abzulassen, als sie wieder gut sichtbar waren. Schnellen Schrittes ging er zu seinem Wagen und als sie beide in saßen, fuhr Arian auch direkt los. Seine rechte Hand fand Benitos, um sie sanft zu drücken. <arian>“Wie geht es dir“</arian>, fragte er schließlich vorsichtig, als er auch schon Richtung Dachterrasse einbog.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<center><div style=" font-size:15px; letter-spacing:1px; font-weight:lighter; font-family:georgia;text-transform: uppercase;width:450px;"> Say you won't let go<br />
</div><div style="font-size:9px; letter-spacing:2px; font-weight:lighter; font-family:georgia;text-transform: uppercase;">Benito Medina & Arian Alarcón | 26. November 2018  | Später Nachmittag </div></center><center><div style="margin-bottom:5px;margin-top:5px;width:380px; height:6px; background-color:#4A5561;"></div></center><br />
<img src="https://i.pinimg.com/originals/ca/42/6d/ca426d0a999026f517e78f381df64646.gif" style="height: 150px; margin: 5px; float: left;">Einen kurzen Blick auf seine Armbanduhr werfend, wippte Arian unruhig vor sich hin. Den gesamten Tag über hatte er sich noch halbwegs gut zusammenreißen können, doch nun da endlich Unterrichtsschluss war, begann die Nervosität in ihm wieder Überhand zu nehmen. Vor zwei Tagen hatte Benito ihm gesagt, dass er ihn liebte und seither wartete der Dunkelhaarige darauf, dass er ihn endlich in den Arm nehmen und Ben küssen konnte. Die restliche Zeit, die er im Trainingslager hatte absitzen müssen, war die pure Hölle auf Erden gewesen, weil er im Grunde nur noch zu ihm hatte fahren wollen. Arian hatte sich mit aller Kraft auf sein Team konzentrieren müssen, um nicht ständig abzudriften und dumme Fehler zu machen – es war so schwer gewesen. Und auch der heutige Tag war eine kleine Folter gewesen, weil sie niemals wirklich in der Nähe des jeweils anderen gewesen waren und die Mittagspause auch nicht zusammen hatten verbringen können. Glücklicherweise hatte Benito keinen Moment lang gezögert und sofort zugesagt, als Arian vorgeschlagen hatte den Tag zusammen zu verbringen. Arian hatte sich einige Dinge überlegt, doch letztlich war er bei einer Idee hängen geblieben, die ihn ein wenig den Magen herumdrehen ließ. Er wusste insgeheim, dass er es eigentlich nicht tun sollte, aber es war wohl die einzige Möglichkeit ein paar Stunden der Zweisamkeit zu erlangen, ohne gestört zu werden. Es war kein Geheimnis mehr, dass sie irgendwie verflucht waren und ständig von anderen Menschen unterbrochen und gestört wurden. Erst Donnerstag war Benitos Großmutter reingeplatzt, als Arian Benito gerade mit dem Mund befriedigt hatte. Das war ein kleines Abenteuer gewesen, auf welches Arian heute gerne verzichten wollte. Sie brauchten Ruhe und einen Moment, der nur ihnen gehörte. Zu Benito konnten sie nicht gehen, weil der Haussegen immer noch schief hing und Arian sich auch nicht wirklich traute vor Paola Medina zu treten. Zu Arian konnten sie auch nicht, weil seine Mutter zu Hause war und sie beide vermutlich nicht unbedingt alleine lassen würde, weil sie schlicht und einfach Zeit mit ihnen verbringen wollte. In ein Restaurant konnten sie auch nicht gehen, Kino ebenso wenig und in einen Park… nein, all das waren keine Optionen, da sie immer und überall gesehen und unterbrochen werden könnten. Es blieb also nur dieser eine Ort, den niemand kannte. Niemand außer Valerio, der heute allerdings länger in der Schule bleiben musste und bestimmt nicht auftauchen würde. Zudem würde Val ihm eine Nachricht schreiben, wenn er sich vor Ort treffen wollte, weshalb Arian seinen Freund schnell wegbringen könnte, würde Valerio wirklich auftauchen. Arian hatte ein mulmiges Gefühl, weil er wusste, dass dieser Ort nur ihm und Valerio gehörte und er mit dieser Handlung mehrere Regeln brach, aber er konnte nicht anders. Er würde Benito mit sich nehmen und ihm ihren Rückzugsort zeigen: Die Dachterrasse, welche schon seit Jahren nur Val und Arian gehörte. <br />
<br />
Unruhig sah Arian immer wieder auf seine Uhr, dabei lehnte er an der Wand, die unmittelbar vom Parkplatz entfernt lag. Es würde wohl nicht mehr lange dauern und Benito würde auftauchen. Endlich. Er schloss eine Sekunde lang die Augen und atmete durch. Heute würde er Benito endlich sagen, dass er ihn liebte und Arian konnte es kaum erwarten. Er wollte ihn mit Küssen und seiner Liebe überhäufen und ihn wissen lassen, dass er mit ihm nun ein Zuhause hatte. Er wollte Benitos Halt sein, sein Fels und seine Sicherheit und er würde alles dafür geben, um den Jüngeren täglich glücklich zu machen und ihn Lachen zu sehen. Denn wenn Benito lachte, ging die Sonne auf und Arians Herz raste vor Glück. Er lächelte sanft, als er die Augen wieder öffnete und den jungen Medina in der Ferne bereits ausmachen konnte. Er trat ein wenig weiter zurück, sodass er an einer Stelle stand, an der man ihn von außerhalb nicht mehr allzu gut sehen konnte. Benito wusste wo er auf ihn wartete, weshalb Arian sehen konnte, wie er schnurstracks in seine Richtung lief. Arians Herz klopfte bis zu seinem Hals, während seine Finger kribbelten und die Schmetterlinge in seinem Bauch komplett ausrasteten. Die feierten wohl einen kleinen Rave, weil er sie mittlerweile im gesamten Körper spüren konnte. Als Benito schließlich an ihn herantrat, zögerte Arian nicht lange und schnappte sich seine Hand, um ihn noch ein wenig weiter aus dem Sichtfeld zu ziehen. Sobald er sicher war, dass sie niemand mehr entdecken konnte, legte er dem Jüngeren beide Hände an die Wangen und küsste ihn sanft. Liebevoll legte er seine Lippen auf Benitos, dabei wohlig seufzend. Seine Daumen streichelten sachte über die Wangen des Anderen, als er sich schließlich von ihm löste und auf ihn hinab blickte. <arian>“Hey“</arian>, flüsterte er sanft, bevor er seine Lippen erneut auf Benitos legte und ihn kurz küsste. Daraufhin zog er ihn fest ihn seine Arme und drückte ihn zärtlich. <arian>“Ich hab dich vermisst“</arian>, sagte er leise, ehe er Benito einen Kuss auf die Stirn hauchte und sich dann umblickte. <arian>“Komm, ich bring dich weg von hier“</arian>, damit legte er ihm die Hand an den unteren Rücken und führte ihn aus ihrem Versteck, nur um von ihm abzulassen, als sie wieder gut sichtbar waren. Schnellen Schrittes ging er zu seinem Wagen und als sie beide in saßen, fuhr Arian auch direkt los. Seine rechte Hand fand Benitos, um sie sanft zu drücken. <arian>“Wie geht es dir“</arian>, fragte er schließlich vorsichtig, als er auch schon Richtung Dachterrasse einbog.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Stay gold]]></title>
			<link>https://opposites-attract.net/showthread.php?tid=614</link>
			<pubDate>Fri, 21 May 2021 20:47:11 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://opposites-attract.net/member.php?action=profile&uid=0">Valerio Ibárruri</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://opposites-attract.net/showthread.php?tid=614</guid>
			<description><![CDATA[<link href="https://fonts.googleapis.com/css2?family=Italianno&display=swap" rel="stylesheet"><center><font style="font-size: 12px; font-variant: small-caps; font-family: Helvetica; letter-spacing: 1px; line-height: 20px;">so dawn goes down to day</font><br />
<font style="font-size: 40px; font-family: Italianno; line-height: 30px; opacity:0.6;">nothing gold can stay</font></center><br />
Hauptsächlich war Valerio verwirrt. Nein, <i>irritiert</i>. Und diese Irritation hatte etwas in ihm aufgeweckt, das anscheinend immer ein bisschen da war aber meist einfach unbedeutend war und dämlich und niemals an die Oberfläche kam: die Angst, dass Arian ihn einfach ersetzen könnte. Hätte er das laut ausgesprochen - und vielleicht dazu noch vor Arian - es wäre vermutlich ein lächerliches, dummes, krummes Gefühl gewesen, das sofort in das Loch zurück gekrochen wäre, in das Valerio alle Ängste verbannte, die dunkel waren und von denen niemand wissen sollte. Aber natürlich sprach Valerio es nicht aus. Jedenfalls nicht so direkt. Hatte er noch nie. Nicht mit dreizehn und nicht mit siebzehn Jahren, nicht einmal mit Tequila. Denn er und Arian, das war so ein special Ding. Sie waren Blutsbrüder, sie waren <i>wie</i> Brüder und das war mehr wert als ab und an aufkochende Eifersucht, wenn Arian zum Beispiel mehr mit Evan machte als sonst. Es war dumm das zu denken und Valerio wusste das. Er wusste es verdammt gut. Aber das hier war… es war <i>ihr Rückzugsort</i>. Ihr Geheimnis. Nicht Mal Freundinnen brachten sie dahin mit. Aber <i>Benito Medina</i> war dort gewesen - und Val verstand die Welt nicht mehr. Es war eindeutig Benitos Schal, den er auf der Dachterrasse gefunden hatte, auf der er sich normalerweise nur mit Arian traf. Niemand sonst ging dorthin. Sie hatten alles dorthin geschafft und eingerichtet soweit man das behaupten konnte. Auch gestern war Val nur dort gewesen um auszuspannen und nicht nach Hause zu müssen und sich eine gute Ausrede für die aufgeplatzte Lippe auszudenken, die er zur Schau trug seit sich das rasend schnell ausbreitende Gerücht Valerio habe seine Freundin geschwängert bis zu seinem Vater vorgearbeitet hatte. Das war allerdings spontan egal geworden, als Valerio <b>den Schal</b> gefunden hatte. Als hätte er Medinas fucking Schal nicht erkannt! Und Arian hatte… keine wirkliche Erklärung geliefert. Sie hatten sogar fast ein wenig gestritten, aber nicht richtig, weil Ari weggemusst hatte. Und zurück geblieben war dieses ungute Gefühl und Val hatte einmal mehr nicht erklären können, warum er da oben war und aussah als hätten die Furien ihn gejagt.<br />
Und jetzt war er hier unten (auf dem Erdboden). Und das Gefühl war das gleiche. Und schlimmer.<br />
<br />
Natürlich war er in der Schule - nicht mehr auf der Dachterrasse - und hätte er hier einen Schal von Medina gefunden, er hätte vielleicht überlegt das Ding abzufackeln, aber sich sicher nichts dabei gedacht. Was Valerio so stutzig machte war die Nachricht. Auf Arians Handy. Von Benito. Sie redeten miteinander… sie… keine Ahnung. Valerios Gedanken überschlugen sich, er streckte die Hand nach dem Telefon aus und zog sich mit der anderen das Tshirt über den Kopf, dass er sich gerade angezogen und dabei zufällig das Aufleuchten auf dem Display bemerkt hatte. Alle anderen waren schon weg in der Pause, nur Valerio hatte getrödelt, wie immer wenn er keine Erklärungen liefern wollte.<br />
Ein Druck auf die Hometaste zeigte die gleichen ersten zwei Zeilen von (vermutlich Benitos?) Nachricht. Nichts, was <i>wirklich</i> viel Aufschluss gab und Valerio versuchte nicht einmal das Telefon zu entsperren. Er wollte nicht einmal genau wissen, <i>was</i> die beiden da schrieben, das Problem war, <i>dass</i> sie überhaupt schrieben.<br />
Valerio war schon aus der Umkleide gestürmt, bevor er richtig überlegen konnte, was der tat. Vermutlich war er voreilig, einfach auf hunderachtzig, hätte sich drei Minuten zum Durchatmen gönnen können. Stattdessen suchte er nahezu hektisch nach Arian und als er ihn auf dem Schulhof erblickte kümmerte es ihn nicht einmal, dass er an einer Mauer stand und mit jemandem redete. Er rauchte jetzt nicht mehr so viel (warum eigentlich nicht?) und stand deswegen an ungewohnten Ecken auf dem Schulhof. Leute sprangen zur Seite, als Valerio angerauscht kam, offenbar sprach sein Gesichtsausdruck Bände.<br />
Val kam mühsam zum Stehen und rammte das Handydisplay förmlich in Arians Gesichtsfeld, viel zu nah um irgendetwas erkennen zu können. Außerdem wackelte er damit, es ging um den Effekt, nicht ums lesen. <valerio>"Arian, was zur Hölle?! Warum schreibt dieser Scheißer dir?"</valerio> Alles worauf Valerio hoffte war ein Auflachen, die Erklärung das sei ein neuer Scherz in den Valerio noch nicht eingeweiht war, im schlechtesten Fall ein keine Ahnung, das nicht ganz ehrlich klang. Vielleicht machten die beiden auch eine Gruppenarbeit - Valerio hatte man das nicht bedacht. Aber für Gruppenarbeiten brauchte man <i>keine</i> Dachterrasse. Valerios Instinkte standen auf 'Alarm' und Angriff war schon immer seine beste Verteidigung gewesen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<link href="https://fonts.googleapis.com/css2?family=Italianno&display=swap" rel="stylesheet"><center><font style="font-size: 12px; font-variant: small-caps; font-family: Helvetica; letter-spacing: 1px; line-height: 20px;">so dawn goes down to day</font><br />
<font style="font-size: 40px; font-family: Italianno; line-height: 30px; opacity:0.6;">nothing gold can stay</font></center><br />
Hauptsächlich war Valerio verwirrt. Nein, <i>irritiert</i>. Und diese Irritation hatte etwas in ihm aufgeweckt, das anscheinend immer ein bisschen da war aber meist einfach unbedeutend war und dämlich und niemals an die Oberfläche kam: die Angst, dass Arian ihn einfach ersetzen könnte. Hätte er das laut ausgesprochen - und vielleicht dazu noch vor Arian - es wäre vermutlich ein lächerliches, dummes, krummes Gefühl gewesen, das sofort in das Loch zurück gekrochen wäre, in das Valerio alle Ängste verbannte, die dunkel waren und von denen niemand wissen sollte. Aber natürlich sprach Valerio es nicht aus. Jedenfalls nicht so direkt. Hatte er noch nie. Nicht mit dreizehn und nicht mit siebzehn Jahren, nicht einmal mit Tequila. Denn er und Arian, das war so ein special Ding. Sie waren Blutsbrüder, sie waren <i>wie</i> Brüder und das war mehr wert als ab und an aufkochende Eifersucht, wenn Arian zum Beispiel mehr mit Evan machte als sonst. Es war dumm das zu denken und Valerio wusste das. Er wusste es verdammt gut. Aber das hier war… es war <i>ihr Rückzugsort</i>. Ihr Geheimnis. Nicht Mal Freundinnen brachten sie dahin mit. Aber <i>Benito Medina</i> war dort gewesen - und Val verstand die Welt nicht mehr. Es war eindeutig Benitos Schal, den er auf der Dachterrasse gefunden hatte, auf der er sich normalerweise nur mit Arian traf. Niemand sonst ging dorthin. Sie hatten alles dorthin geschafft und eingerichtet soweit man das behaupten konnte. Auch gestern war Val nur dort gewesen um auszuspannen und nicht nach Hause zu müssen und sich eine gute Ausrede für die aufgeplatzte Lippe auszudenken, die er zur Schau trug seit sich das rasend schnell ausbreitende Gerücht Valerio habe seine Freundin geschwängert bis zu seinem Vater vorgearbeitet hatte. Das war allerdings spontan egal geworden, als Valerio <b>den Schal</b> gefunden hatte. Als hätte er Medinas fucking Schal nicht erkannt! Und Arian hatte… keine wirkliche Erklärung geliefert. Sie hatten sogar fast ein wenig gestritten, aber nicht richtig, weil Ari weggemusst hatte. Und zurück geblieben war dieses ungute Gefühl und Val hatte einmal mehr nicht erklären können, warum er da oben war und aussah als hätten die Furien ihn gejagt.<br />
Und jetzt war er hier unten (auf dem Erdboden). Und das Gefühl war das gleiche. Und schlimmer.<br />
<br />
Natürlich war er in der Schule - nicht mehr auf der Dachterrasse - und hätte er hier einen Schal von Medina gefunden, er hätte vielleicht überlegt das Ding abzufackeln, aber sich sicher nichts dabei gedacht. Was Valerio so stutzig machte war die Nachricht. Auf Arians Handy. Von Benito. Sie redeten miteinander… sie… keine Ahnung. Valerios Gedanken überschlugen sich, er streckte die Hand nach dem Telefon aus und zog sich mit der anderen das Tshirt über den Kopf, dass er sich gerade angezogen und dabei zufällig das Aufleuchten auf dem Display bemerkt hatte. Alle anderen waren schon weg in der Pause, nur Valerio hatte getrödelt, wie immer wenn er keine Erklärungen liefern wollte.<br />
Ein Druck auf die Hometaste zeigte die gleichen ersten zwei Zeilen von (vermutlich Benitos?) Nachricht. Nichts, was <i>wirklich</i> viel Aufschluss gab und Valerio versuchte nicht einmal das Telefon zu entsperren. Er wollte nicht einmal genau wissen, <i>was</i> die beiden da schrieben, das Problem war, <i>dass</i> sie überhaupt schrieben.<br />
Valerio war schon aus der Umkleide gestürmt, bevor er richtig überlegen konnte, was der tat. Vermutlich war er voreilig, einfach auf hunderachtzig, hätte sich drei Minuten zum Durchatmen gönnen können. Stattdessen suchte er nahezu hektisch nach Arian und als er ihn auf dem Schulhof erblickte kümmerte es ihn nicht einmal, dass er an einer Mauer stand und mit jemandem redete. Er rauchte jetzt nicht mehr so viel (warum eigentlich nicht?) und stand deswegen an ungewohnten Ecken auf dem Schulhof. Leute sprangen zur Seite, als Valerio angerauscht kam, offenbar sprach sein Gesichtsausdruck Bände.<br />
Val kam mühsam zum Stehen und rammte das Handydisplay förmlich in Arians Gesichtsfeld, viel zu nah um irgendetwas erkennen zu können. Außerdem wackelte er damit, es ging um den Effekt, nicht ums lesen. <valerio>"Arian, was zur Hölle?! Warum schreibt dieser Scheißer dir?"</valerio> Alles worauf Valerio hoffte war ein Auflachen, die Erklärung das sei ein neuer Scherz in den Valerio noch nicht eingeweiht war, im schlechtesten Fall ein keine Ahnung, das nicht ganz ehrlich klang. Vielleicht machten die beiden auch eine Gruppenarbeit - Valerio hatte man das nicht bedacht. Aber für Gruppenarbeiten brauchte man <i>keine</i> Dachterrasse. Valerios Instinkte standen auf 'Alarm' und Angriff war schon immer seine beste Verteidigung gewesen.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Distract me from my thoughts]]></title>
			<link>https://opposites-attract.net/showthread.php?tid=606</link>
			<pubDate>Sat, 15 May 2021 18:05:38 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://opposites-attract.net/member.php?action=profile&uid=0">Benito Medina</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://opposites-attract.net/showthread.php?tid=606</guid>
			<description><![CDATA[<div class="nm-wrapper-dark">
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</div>
</div>
<br />
<p class="nm-credit-dark"><a href="http://storming-gates.de/member.php?action=profile&uid=859" target="_blank">Nilonia @ Storming Gates</a></p>
<br />
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<br />
Zwischen den Nachrichten waren kaum genug Sekunden vergangen in denen Arian überhaupt Zeit genug gehabt hätte zu antworten. Aber das war Benito egal gewesen. Nur nachdem er nach FaceTime gefragt hatte, hatte er dem Anderen ein paar Sekunden mehr Zeit gegeben. Darauf gewartet, die tanzenden Pünktchen zu sehen, hatte Benito dennoch nicht.<br />
Erst war er versucht ein Selfie zu schicken, auf dem er böse schaute, aber als er seine Frontkamera öffnete, hatte er sich ein wenig vor seinem eigenen Gesicht erschreckt und diese Idee ganz schnell wieder verworfen. Direkt im Anschluss FaceTime zu öffnen, war da wohl nicht gerade die bessere Idee, aber da war sein Bild zumindest kleiner und nicht auf dem ganzen Bildschirm zu sehen. Benito dachte nämlich gerade nicht daran, dass es Arians Display sehr wohl vollständig einnehmen würde.<br />
Benito schwankte durch die Dunkelheit, während seine Arme bereits ganz kalt waren, weil er bloß in einem Shirt bekleidet durch die Nacht lief. Emilio hatte er irgendwo in der letzten Bar abgesetzt. Oder er ihn. Vielleicht war es aber auch dieser Salsa Club gewesen? Benito erinnerte sich nicht mehr so genau, aber sie hatten sich bereits vor ein paar Stunden zur Sicherheit gegenseitig ihre Live Standorte geschickt, damit sie sich nicht komplett verloren.<br />
<br />
Der Warteton seines FaceTimes erklang und Benito las langsam und immer wieder Arians Namen, ehe seine Gesicht endlich auf dem Bildschirm erschien und Benito zum Strahlen brachte. <benito>„Heeeeeey-“</benito> Er stolperte über den Bordstein und sein eigenes Bild verwackelte einen Moment, ehe er lachend wieder im Bild auftauchte. <benito>„Sorry.“</benito><br />
Benito suchte sich einen sicheren Stand und besah sich dann Arian entzückendes Gesicht auf dem Display. Für einen Moment schien er vergessen haben, dass es nicht nur ein Foto von ihm war, sondern dass sie telefonierten. Ein verliebtes Grinsen lag auf seinen Lippen, ehe er bemerkte, wie Arian sich bewegte. Benito lachte in einer Mischung aus Überraschung und Erheiterung auf.<br />
<benito>„Du bis‘ so hübsch …“</benito>, nuschelte er und wischte sich über die Augen. <benito>„Wo bis‘ du? Bis‘ du allein? Ich muss dir was verrat’n. Oder stör ich?“</benito> Er lehnte sich an eine Hauswand, da er nun schon eine ganze Weile den Gehweg entlang gelaufen war und ein wenig außer Atem war. Benito schnappte nach Luft und stieß sie dann wieder aus. <benito>„Mir is‘ schlecht“</benito>, murmelte er, dabei eine Hand an seinen Bauch legend und leise rülpsend.]]></description>
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<p class="nm-credit-dark"><a href="http://storming-gates.de/member.php?action=profile&uid=859" target="_blank">Nilonia @ Storming Gates</a></p>
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<style>:root { --header-bg: #a0bc9e; /* farbiger Balken oben beim Handy */ --person-2-bg: 132, 178, 73; /* HG Text für Person 2 in RGB-Zahlen */ --person-2-font-color: #fff; /* Schriftfarbe für Person 2, falls Hintergrund andersfarbig wird */ } @import url('https://fonts.googleapis.com/css2?family=Ubuntu:wght@400;500&display=swap'); .nm-phone-dark { margin: 0 auto 5px auto; width: 350px; height: 650px; background: #5e606b; border: 8px solid #3b3d44; border-radius: 50px; overflow: hidden; color: #f2f2f2; font-family: 'Ubuntu', sans-serif; font-size: 13px; } .nm-header-dark { background: var(--header-bg); width: 50%; height: 25px; border-radius: 0 0 15px 15px; margin: 0 auto; display: flex; justify-content: center; align-items: center; } .nm-line-dark { width: 50px; height: 5px; background: #f2f2f2; opacity: 0.75; border-radius: 20px; } .nm-dot-dark { height: 5px; width: 5px; background: #f2f2f2; opacity: 0.75; border-radius: 50%; margin-left: 10px; } .nm-info-dark { margin: 20px 30px; display: flex; justify-content: space-between; align-items: center; font-size: 18px; } .nm-name-dark { font-weight: bold; text-align: center; } .nm-trenner-dark { height: 2px; width: 85%; background: #e2e2e2; border-radius: 20px; margin: 0 auto; } .nm-messenger-dark { margin: 20px 15px; line-height: 20px; height: 460px; width: 310px; overflow: auto; padding: 0 15px; box-sizing: border-box; } .nm-messenger-dark::-webkit-scrollbar { width: 5px; } .nm-messenger-dark::-webkit-scrollbar-thumb { background: #e2e2e2; border-radius: 20px; } .nm-messenger-dark div { margin-bottom: 20px; } .nm-date-dark { text-align: center; font-weight: bold; } .nm-person-1-dark, .nm-person-2-dark { padding: 15px; width: 80%; display: flex; } .nm-person-1-dark { background: #3b3d44; box-shadow:  3px 3px 6px #32343a, -3px -3px 6px #696a70; border-radius: 5px 20px 20px 20px; } .nm-person-2-dark { background: rgba(var(--person-2-bg), 1); box-shadow:  3px 3px 6px rgba(var(--person-2-bg), 0.5), -3px -3px 6px #696a70; border-radius: 20px 5px 20px 20px; color: var(--person-2-font-color); float: right; } .nm-bottom-dark { clear: both; display: flex; justify-content: center; align-items: center; } .nm-typing-dark { width: 77%; height: 40px; background: #3b3d44; border-radius: 20px; box-shadow:  inset 3px 3px 6px #32343a, inset -3px -3px 6px #44464e; padding: 15px 20px; box-sizing: border-box; color: #b5b5b5; } .nm-voice-dark { font-size: 20px; margin-left: 20px; } .nm-credit-dark { text-align: center; font-family: 'Ubuntu', sans-serif; font-size: 8px; text-transform: uppercase; letter-spacing: 1px; margin: 0; padding-top: 5px; }</style><br />
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Zwischen den Nachrichten waren kaum genug Sekunden vergangen in denen Arian überhaupt Zeit genug gehabt hätte zu antworten. Aber das war Benito egal gewesen. Nur nachdem er nach FaceTime gefragt hatte, hatte er dem Anderen ein paar Sekunden mehr Zeit gegeben. Darauf gewartet, die tanzenden Pünktchen zu sehen, hatte Benito dennoch nicht.<br />
Erst war er versucht ein Selfie zu schicken, auf dem er böse schaute, aber als er seine Frontkamera öffnete, hatte er sich ein wenig vor seinem eigenen Gesicht erschreckt und diese Idee ganz schnell wieder verworfen. Direkt im Anschluss FaceTime zu öffnen, war da wohl nicht gerade die bessere Idee, aber da war sein Bild zumindest kleiner und nicht auf dem ganzen Bildschirm zu sehen. Benito dachte nämlich gerade nicht daran, dass es Arians Display sehr wohl vollständig einnehmen würde.<br />
Benito schwankte durch die Dunkelheit, während seine Arme bereits ganz kalt waren, weil er bloß in einem Shirt bekleidet durch die Nacht lief. Emilio hatte er irgendwo in der letzten Bar abgesetzt. Oder er ihn. Vielleicht war es aber auch dieser Salsa Club gewesen? Benito erinnerte sich nicht mehr so genau, aber sie hatten sich bereits vor ein paar Stunden zur Sicherheit gegenseitig ihre Live Standorte geschickt, damit sie sich nicht komplett verloren.<br />
<br />
Der Warteton seines FaceTimes erklang und Benito las langsam und immer wieder Arians Namen, ehe seine Gesicht endlich auf dem Bildschirm erschien und Benito zum Strahlen brachte. <benito>„Heeeeeey-“</benito> Er stolperte über den Bordstein und sein eigenes Bild verwackelte einen Moment, ehe er lachend wieder im Bild auftauchte. <benito>„Sorry.“</benito><br />
Benito suchte sich einen sicheren Stand und besah sich dann Arian entzückendes Gesicht auf dem Display. Für einen Moment schien er vergessen haben, dass es nicht nur ein Foto von ihm war, sondern dass sie telefonierten. Ein verliebtes Grinsen lag auf seinen Lippen, ehe er bemerkte, wie Arian sich bewegte. Benito lachte in einer Mischung aus Überraschung und Erheiterung auf.<br />
<benito>„Du bis‘ so hübsch …“</benito>, nuschelte er und wischte sich über die Augen. <benito>„Wo bis‘ du? Bis‘ du allein? Ich muss dir was verrat’n. Oder stör ich?“</benito> Er lehnte sich an eine Hauswand, da er nun schon eine ganze Weile den Gehweg entlang gelaufen war und ein wenig außer Atem war. Benito schnappte nach Luft und stieß sie dann wieder aus. <benito>„Mir is‘ schlecht“</benito>, murmelte er, dabei eine Hand an seinen Bauch legend und leise rülpsend.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[truly, madly, deeply]]></title>
			<link>https://opposites-attract.net/showthread.php?tid=605</link>
			<pubDate>Sat, 15 May 2021 17:49:15 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://opposites-attract.net/member.php?action=profile&uid=0">Emilio Cortés</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://opposites-attract.net/showthread.php?tid=605</guid>
			<description><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><link href="https://fonts.googleapis.com/css2?family=Abril+Fatface&display=swap" rel="stylesheet"><div style="float:left;margin:25px"><font style="line-height:18px;font-family: 'Abril Fatface', cursive;font-size:21px;text-transform:uppercase;">Truly, madly, deeply</font><br />
<font style="padding-left:20px;line-height:11px;font-size:10px;font-family:calibri;text-transform:uppercase;letter-spacing:1px;">in love with you</font></div></div>
<br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Emilio hatte nie gedacht, dass drei Tage so unfassbar lange und qualvoll sein konnten. Drei Tage, an welchen er Valerio nicht gesehen hatte. Er glaubte vor Sehnsucht gleich eingehen zu müssen, wenn er Valerio nicht bald wieder in seine Arme schloss. Dieses dumme Trainingslager. Es war zum denkbar schlechtesten Zeitpunkt gekommen. Selbst Benito hatte an diesem Wochenende gelitten, wenn auch aus anderen Gründen. Zusammen hatten sie sich besoffen, um ihren Kummer zu vergessen, während sie sich nach zwei Jungs gesehnt hatten, die beide mehrere Stunden von ihren entfernt waren.<br />
Emilio hatte Valerio einige SMS Nachrichten hinterlassen. Und mit einigen meinte er wirklich…viele. Ein paar davon sogar echt peinliche Sprachnachrichten, in welchen er betrunken faselte wie sehr er Valerio vermisste, ihn küssen oder kuscheln wollte. Es war schwer gewesen nicht traurig zu werden, denn rational betrachtet war es sehr wahrscheinlich, dass der Handyempfang dort schlecht war oder der Coach die Handys weggenommen hatte um besser trainieren zu können ohne Ablenkung…aber keine Nachricht zu bekommen hatte Emilio schier wahnsinnig gemacht. Er wusste nicht mal, ob er vielleicht allein war mit seiner Sehnsucht. Jedenfalls war er ganz aus dem Häuschen gewesen, als Val ihm Sonntagabend doch noch geschrieben hatte. Handy vergessen, okay. Das hieß, er hatte Emilio doch nicht plötzlich vergessen und…ihn vielleicht auch ein bisschen vermisst? Zumindest hatten sie überstürzt ein Treffen in ihrem Apartment ausgemacht. ‚Ihrem‘, weil sie sich dort nun schon oft getroffen und einige schöne Stunden verbracht hatten und Emilio mittlerweile seine eigene Schlüsselkarte besaß.<br />
<br />
In dem Moment saß er in Bademantel und Boxershorts auf dem weichen King Size Bett und starrte in den Fernseher, in dem eine Netflix Serie lief. Valerio hatte noch irgendetwas machen müssen, Emilio war wie immer viel zu früh da gewesen, hauptsächlich aus Aufregung. Die Zeit hatte er genutzt um noch einmal ausführlich zu duschen. Seine Kleidung hatte er nicht wieder angezogen, weil er sowieso fest damit rechnete, sie nicht mehr anziehen zu müssen für den Rest des Abends. Sicher hätte er den Drang Valerio die Kleider vom Leib zu reißen, würde er den anderen erstmal erblicken.<br />
Als schließlich ein leises Klicken an seine Ohren drang und kurz darauf die Türe aufging, erstarrte Emilio kurz in seiner Position. Dann sah er Füße, die eintraten, ehe ein dunkelblonder Lockenschopf folgte. Und ein Valerio, der ihn mit seinem üblichen eindringlichen Blick ansah, der Emilio bis in die Knochen ging. War er aus der Puste? Oder schimmerten seine Wangen normal so rötlich und verlockend? Doch das war egal, als Emilio schnell die Decke zurückschlug und dann mit nackten Füßen auf Valerio zurannte. Die Tür war kaum in das Schloss gefallen, da warf sich Emilio samt flatterndem Bademantel um Valerios Hals, mit einer Wucht, die sie beide zurückstolpern ließ. Er wollte etwas sagen wie ‚ich hab dich vermisst‘, heraus kam allerdings nur ein <emilio>“Hnnnrhg“</emilio>, das er in Valerios Halsbeuge murmelte, während er dabei war vor lauter Enthusiasmus die Luft aus Valerios Körper zu quetschen. Er hatte sich noch nie in seinem Leben so gefreut eine Person zu sehen. Schnell begann er einige Küsse auf jede freie Hautstelle zu drücken, die unter der Lederjacke hervorlugte. So bahnte er sich seinen Weg mit stürmischen Küssen hinauf über Hals und Wange bis letztlich zu Valerios Mund. Erst dann war er zufrieden und strahlte den anderen mit einem überglücklichen <emilio>“Hi!“</emilio> an.</div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><link href="https://fonts.googleapis.com/css2?family=Abril+Fatface&display=swap" rel="stylesheet"><div style="float:left;margin:25px"><font style="line-height:18px;font-family: 'Abril Fatface', cursive;font-size:21px;text-transform:uppercase;">Truly, madly, deeply</font><br />
<font style="padding-left:20px;line-height:11px;font-size:10px;font-family:calibri;text-transform:uppercase;letter-spacing:1px;">in love with you</font></div></div>
<br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Emilio hatte nie gedacht, dass drei Tage so unfassbar lange und qualvoll sein konnten. Drei Tage, an welchen er Valerio nicht gesehen hatte. Er glaubte vor Sehnsucht gleich eingehen zu müssen, wenn er Valerio nicht bald wieder in seine Arme schloss. Dieses dumme Trainingslager. Es war zum denkbar schlechtesten Zeitpunkt gekommen. Selbst Benito hatte an diesem Wochenende gelitten, wenn auch aus anderen Gründen. Zusammen hatten sie sich besoffen, um ihren Kummer zu vergessen, während sie sich nach zwei Jungs gesehnt hatten, die beide mehrere Stunden von ihren entfernt waren.<br />
Emilio hatte Valerio einige SMS Nachrichten hinterlassen. Und mit einigen meinte er wirklich…viele. Ein paar davon sogar echt peinliche Sprachnachrichten, in welchen er betrunken faselte wie sehr er Valerio vermisste, ihn küssen oder kuscheln wollte. Es war schwer gewesen nicht traurig zu werden, denn rational betrachtet war es sehr wahrscheinlich, dass der Handyempfang dort schlecht war oder der Coach die Handys weggenommen hatte um besser trainieren zu können ohne Ablenkung…aber keine Nachricht zu bekommen hatte Emilio schier wahnsinnig gemacht. Er wusste nicht mal, ob er vielleicht allein war mit seiner Sehnsucht. Jedenfalls war er ganz aus dem Häuschen gewesen, als Val ihm Sonntagabend doch noch geschrieben hatte. Handy vergessen, okay. Das hieß, er hatte Emilio doch nicht plötzlich vergessen und…ihn vielleicht auch ein bisschen vermisst? Zumindest hatten sie überstürzt ein Treffen in ihrem Apartment ausgemacht. ‚Ihrem‘, weil sie sich dort nun schon oft getroffen und einige schöne Stunden verbracht hatten und Emilio mittlerweile seine eigene Schlüsselkarte besaß.<br />
<br />
In dem Moment saß er in Bademantel und Boxershorts auf dem weichen King Size Bett und starrte in den Fernseher, in dem eine Netflix Serie lief. Valerio hatte noch irgendetwas machen müssen, Emilio war wie immer viel zu früh da gewesen, hauptsächlich aus Aufregung. Die Zeit hatte er genutzt um noch einmal ausführlich zu duschen. Seine Kleidung hatte er nicht wieder angezogen, weil er sowieso fest damit rechnete, sie nicht mehr anziehen zu müssen für den Rest des Abends. Sicher hätte er den Drang Valerio die Kleider vom Leib zu reißen, würde er den anderen erstmal erblicken.<br />
Als schließlich ein leises Klicken an seine Ohren drang und kurz darauf die Türe aufging, erstarrte Emilio kurz in seiner Position. Dann sah er Füße, die eintraten, ehe ein dunkelblonder Lockenschopf folgte. Und ein Valerio, der ihn mit seinem üblichen eindringlichen Blick ansah, der Emilio bis in die Knochen ging. War er aus der Puste? Oder schimmerten seine Wangen normal so rötlich und verlockend? Doch das war egal, als Emilio schnell die Decke zurückschlug und dann mit nackten Füßen auf Valerio zurannte. Die Tür war kaum in das Schloss gefallen, da warf sich Emilio samt flatterndem Bademantel um Valerios Hals, mit einer Wucht, die sie beide zurückstolpern ließ. Er wollte etwas sagen wie ‚ich hab dich vermisst‘, heraus kam allerdings nur ein <emilio>“Hnnnrhg“</emilio>, das er in Valerios Halsbeuge murmelte, während er dabei war vor lauter Enthusiasmus die Luft aus Valerios Körper zu quetschen. Er hatte sich noch nie in seinem Leben so gefreut eine Person zu sehen. Schnell begann er einige Küsse auf jede freie Hautstelle zu drücken, die unter der Lederjacke hervorlugte. So bahnte er sich seinen Weg mit stürmischen Küssen hinauf über Hals und Wange bis letztlich zu Valerios Mund. Erst dann war er zufrieden und strahlte den anderen mit einem überglücklichen <emilio>“Hi!“</emilio> an.</div>]]></content:encoded>
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